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Star Wars: Battlefront - Vorschau

4 Fragen, 4 Antworten: levelbare Jedi-Kräfte und Dogfights auf Sollust

Vorschau Benjamin Kratsch

Kann ich in „Star Wars: Battlefront“ im Millienium Falcon Platz nehmen und ihn wie in „Battlefield 4“ selbst ausrüsten? Welche Möglichkeiten der Charaktererstellung gibt es? Kann ich Darth Vader einen pinken Mantel überstreifen oder bleibt der schwarz? Wird es levelbare Jedikräfte geben, ähnlich wie in „The Force Unleashed“ und sieht „Star Wars Battlefront“ auch inGame nun wirklich so fantastisch aus wie im In-Engine-Trailer? Ihr habt viele Fragen zum Spiel und wir haben Gott, die Welt und Twitter in Bewegung gesetzt um möglichst viele Antworten von DICE zu erhalten.

v. Benjamin Kratsch / Ryan Southardt

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Frage 1: Sieht „Star Wars: Battlefront“ wirklich so gut aus wie im Trailer und auf Screenshots?

Ich war persönlich als einer von sechs deutschen Journalisten auf dem „Star Wars: Battlefront“-Event und uns wurde echtes Gameplay gezeigt. Das unterscheidet sich ganz massiv vom Trailer, denn es ist natürlich weniger cinematisch gehalten. Unsere Partie begann mit klassischem Menü, wo wir unseren Charakter wählten sowie Spezialequipment. In der Tat sehen die Waffen inGame wirklich beeindruckend gut aus, das liegt an der Fotogrammetrie-Technologie. Im Grunde hat DICE von den Original-Requisiten in den Lucasfilm-Archiven auf der Skywalker Ranch von George Lucas tausende Fotos des Original-Blasters von Han Solo geschossen, die dann hinterher zu einem 3D-Objekt wachsen. Das entspricht einem 3D-Print, den man ins Spiel integriert, was dem Werk eine authentische Note gibt. Eben weil sich auf den Waffen auch „Narben des Krieges“ wiederfinden, also vor allem Abschürfungen, Riefen, Kratzer. Wenn ihr mit einem Rebellen-Blaster schiesst und dabei in die Ego-Perspektive zoomt, dann seht ihr deutlich, das es sich hierbei nicht um ein frisches Modell aus der Fabrik handelt, sondern die Waffe erzählt eine Geschichte.

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Das gilt auch für Vaders ikonische Maske, die übrigens eine grosse Herausforderung war, wie Character Artist Björn Arvidsson verrät: „Die Fotogrammetrie-Software sucht gemeinsame Punkte, um die vorliegenden Bilder zu verknüpfen, und wenn alles nur schwarz und glänzend ist, funktioniert das nicht“, erklärt der Experte und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Man kann dann zum Beispiel mit Sprühfarbe den Glanz entfernen, aber aus irgendeinem Grund durften wir das bei Darth nicht machen.“ Im Trailer, auf Presse-Screenshots und dem ersten, echten InGame-Screen zeigt sich zudem sehr massives Laser-Feuer, was die Spieldynamik gegenüber „Battlefield“ stark verändert. Denn anders als Kugeln ist dieser Munitionstyp jederzeit voll sichtbar, der Feind weiss also ziemlich genau, woher ein Schuss kam und kann schneller reagieren. Hier sah der Trailer übrigens ein bisschen besser aus, wenn auch nur marginal. Der Strahl war gefühlt dicker und reflektierte stärker, im richtigen Spiel ist es etwas dezenter.

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