Stellar Blade - Vorschau / Preview

Halbnackt in die Apokalypse

Vorschau Video olaf.bleich

Erst mal chillen!

Ähnlich wie in "Dark Souls" oder "Elden Ring" findet ihr auch in "Stellar Blade" Lagerstätten, die ihr aktivieren und als Speicherpunkte nutzen könnt. Sollten eure Heiltrankreserven zur Neige gehen, entspannt sich Eve einfach in einem Gartenstuhl und füllt so die Health-Packs wieder auf.

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Darüber hinaus greift ihr am Terminal auf einen Shop zu und könnt dort mit gesammeltem Gold beispielsweise Schock- und Impulsgranaten oder hoch konzentrierte Tränke kaufen, die euren Energiebalken vollständig auffüllen. Mindestens genauso wichtig ist der daneben befindliche Apparat zum Einstellen eurer Fertigkeiten. In der Demo sind hier bereits die Skill-Bäume für Angriff, Überleben und Beta aktiviert. Drei weitere Talent-Trees sind allerdings noch gesperrt und werden erst im späteren Verlauf des Spiels freigeschaltet.

Pro Bäumchen habt ihr drei bis vier Äste an Fertigkeiten, die ihr mit Skill-Points belegen könnt. Sehr praktisch: Neben einer kleinen Erklärung in Bild und Video gibt es für bestimmte Talente auch Trainingssimulationen, sodass wir deren Funktionalität nicht erst im tatsächlichen Kampf, sondern bereits zuvor ausprobieren und üben dürfen.

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Zusätzlich zu diesen kleineren Lagerstätten existieren Versorgungslager mit erweiterten Möglichkeiten. Abseits einer Schnellreise-Option entdecken wir hier etwa eine Reparaturkonsole. Damit können wir Upgrades an Eves Ausrüstung vornehmen und beispielsweise ihre Klinge aufwerten. So verbauen wir hier etwa einen eroberten Waffenkern und erhöhen die Angriffskraft. Obendrein ist es möglich, das Trinkwassersystem durch Module und den Modifikationssockel mit Omnibolzen auszubauen.

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Überhaupt bietet "Stellar Blade" eine ganze Reihe an Erweiterungsfunktionen: So wählt ihr etwa ihren zweiteiligen Exospine und bestimmt bis zu vier Modifikatoren. In der Demo greifen wir zum Beispiel auf eine Schutz-Mod zu, mit der wir Nahkampfschaden reduzieren. Darüber hinaus können wir Eves Aussehen modifizieren und anpassen.

Ausblick

"Stellar Blade" erinnert an einen wilden Mix aus "Bayonetta" und "Dark Souls". Wird es aber die Qualität seiner Vorbilder erreichen? Daran zweifeln wir zum jetzigen Zeitpunkt noch, da sowohl Steuerung als auch Kampfdesign nicht das Niveau der genannten Titel erreichen. Gerade beim optischen Feedback und der Übersichtlichkeit fehlt hier noch einiges. Nichtdestoweniger präsentiert sich "Stellar Blade" als launige Schlachtplatte mit solidem Kampfsystem, fiesen Gegnern und befriedigend blutigen Gefechten. Gerade die Präsentation macht einiges her, und die integrierten Upgrade- und Charakter-Features versprechen eine solide Langzeitmotivation. Die Frage ist allerdings, ob Story und vor allem Inszenierung auch wirklich funktionieren oder ob sich "Stellar Blade" in sexuellen Konnotationen und platten Science-Fiction-Tropen verliert. Das wird jedoch erst die Vollversion zeigen.

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