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Street Fighter V - Test

Pflicht und (fast auch) Kür für den Genre-König

Test Video Alain Jollat getestet auf

Nach mehreren Update-Versionen von "Street Fighter IV" ist nun der Nachfolger da. Und Capcom überlässt bei ihrem Flaggschiff nichts dem Zufall, der Prügler ist auf Hochglanz poliert, die Kämpfe actiongeladen und die Neuerungen im Gameplay eher evolutionär statt revolutionär. Die Details in unserem Test.

Die üblichen Verdächtigen befinden sich selbstverständlich auch im neusten Teil der "Street Fighter"-Serie im Kämpferfeld: Ryu und Ken sind genauso dabei wie die blitzschnelle Chun Li oder der Russe Zangief. Vereinzelt wurden mehr oder weniger dezente optische Anpassungen vorgenommen – diejenigen von Ken und Dhalsim sind am offensichtlichsten, in aller Regel entsprechen die Kämpfer dem Design der Vorgängertitel. Vier der sechzehn Kämpfer sind allerdings komplett neu.

Die vier Neuen

F.A.N.G. ist seines Zeichens ein Assassine und wirkt mit seinem langgezogenen Gesicht, der Sonnenbrille und seiner Kostümierung lächerlicher, als er sich dann im Endeffekt spielt. Er erfordert durch seine Charger-Special-Moves etwas mehr Planung als die anderen Charaktere, ist aber im Vergleich zum klassischen Charger Guile aus dem letzten Teil wesentlich agiler.

Screenshot

Laura ist der einzige weibliche Neuzugang. Dass sie ihre Oberweite kaum im Zaun halten kann, mag vielleicht etwas zu auffällig sein, allerdings war "Street Fighter" noch nie zimperlich, was das Geizen mit (weiblichen) Reizen oder der Darstellung überrealistischen Muskelmasse angeht. Doch zurück zu Laura. Sie ist äusserst effektiv im Nahkampf, ihre im Vergleich zu anderen nahkampflastigen Fightern etwas geringere Reichweite macht sie mit einem Projektilangriff wieder wett. Der Grossteil ihrer Special-Moves lässt sich schnell durch Viertelkreis-Bewegungen starten.

Und wenn wir schon von überrealistischen Muskelmasse sind, kommen wir gleich zu Necalli. Gemeinsamkeiten mit Blanka sind vermutlich nicht ganz zufällig, allerdings ist das vermutlich aus Zentralamerika kommende Kämpfer-Ding wesentlich weniger charging-lastig als das vermeintliche grünhäutige Vorbild.

Screenshot

Die Reihe der Neulinge komplettiert Rashid. Vernarrt in Technologie und dank seiner Gadgets dazu in der Lage, kleine Tornados zu produzieren. Ein flinker Charakter mit einer eher unterdurchschnittlichen Reichweite, dessen Special-Moves primär über Vierteilkreisbewegungen gestartet und durch Button-Mashing verlängert werden können, sofern sie treffen.

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