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Sunset Overdrive

Da bleibt einem die Spucke weg

Test Alain Jollat getestet auf

Multiplayer-Chaos

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Wer den ganzen "Sunset Overdrive"-Spass teilen will, der kann verschiedene Aktivitäten online durchspielen. Das reicht von kooperativen Missionen bis hin zur Königsdisziplin, dem Tower-Defense-Modus. Hier darf man sicherlich von einer explosiven Party sprechen, bei der die Fetzen fliegen. Ein richtiger Burner. Wie im Singleplayer muss man auch hier ständig in Bewegung bleiben, damit einem die Mutanten nicht einfach über den Haufen rennen. Zusammenspiel wird belohnt und es macht einfach richtig viel Spass, auch – und vielleicht insbesondere – bei wild zusammengewürfelten Teams.

Fazit

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Ich mag den Humor von "Sunset Overdrive". Ich mag die Attitüde des Spiels und ich weiss nicht, wo ich das sprichwörtliche Haar in der Energydrink-Suppe finden soll.

Das Design von Sunset City ist derart clever, dass man Autos nicht vermisst und die Schnellreisefunktion gar nicht erst einsetzen will, weil es viel cooler ist, Hauswänden entlang zu rennen, ober- und unterhalb von Kabeln zu grinden und zu hangeln - und den verblödeten Overcharge-Trinkern richtig eins auf die Rübe zu dreschen.

Dass sich "Sunset Overdrive" selbst nicht zu ernst nimmt, tut dem Spiel richtig gut. Seien es Dialogzeilen, seien es Figuren oder auch nur Plakatbeschriftungen, in jeder digitalen Faser dieses Titels steckt eine geballte Ladung Spass. Klar, die Story ist selten dämlich und das Game hat vielleicht hie und da einen seiner seltenen Hänger, aber das Spiel versprüht eine derart wohlwollende Haltung, dass man es einfach mögen muss.

Und ich konnte mich dem einfach nicht entziehen. Euch wird es sicherlich nicht anders gehen. Wenn ihr also Bock auf eine Achterbahnfahrt voller durchgeknallter Ideen und einer grandiosen Präsentation habt, dann kauft euch dieses Game.

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