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Super Mario Maker 2 - Test / Review

Nintendo baut vor!

Test Video olaf.bleich getestet auf Nintendo Switch

Weckt den Baumeister in euch: „Super Mario Maker 2“ für die Nintendo Switch macht euch zum Level-Designer. Im Test verraten wir, ob das Kreativspiel taugt oder ob es sich wie ein lauwarmes Remake des Wii-U-Vorgängers anfühlt!

Bauen, teilen, spielen – Das ist „Super Mario Maker 2“. Das am 28. Juni 2019 für die Nintendo Switch erscheinende Kreativspiel weckt den Leveldesigner in euch. Dass das hervorragend funktionieren kann, bewies bereits der 2015 für die Wii U veröffentlichte Vorgänger. Auch wenn die Wii U vermutlich Nintendos grössten Konsolenflop darstellt, so überraschte „Super Mario Maker“ bis heute mit 4 Millionen verkauften Einheiten weltweit.

Und so muss sich auch niemand wundern, dass Nintendo beim zweiten Teil vor allem die unnötigen Ecken und Kanten abschleift: Das Spiel glänzt im Test mit erstklassiger Spielbarkeit, guter Bedienung und vor allem reichlich Fanservice. In „Super Mario Maker 2“ taucht ihr tiefer in das Universum von Nintendos Vorzeige-Klempner ein als jemals zuvor und genau deshalb gehört es schon jetzt zu den Pflichtkäufen für die Nintendo Switch.

Innenarchitekt und Baumeister

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Wer sich allerdings nicht gleich als Level-Konstrukteur betätigen möchte, für den hält „Super Mario Maker 2“ den Abenteuermodus bereit. Die Geschichte dahinter ist simpel: In einer Sekunde erfreuen sich Mario, Peach und Co. noch an ihrem tollen Schloss, in der nächsten setzt sich der schusselige Rückgängig-Hund auf den Abschussknopf der Radier-Raketen. Das Ergebnis: Das Bauwerk ist futsch! Jetzt müsst ihr – bzw. Mario – das Schloss wieder aufbauen. Für dieses Vorhaben benötigt ihr allerdings Geld, welches ihr euch durch das Bewältigen der 100 Solo-Levels verdient. Deren Schwierigkeitsgrad mäandert zwischen locker-leicht und ganz schön kniffelig. Abhängig vom Anspruch erhaltet ihr mal mehr und mal weniger Münzen. In den Missionen gesammeltes Gold wiederum landet ebenfalls auf eurem Konto.

Der Abenteuer-Modus beschäftigt euch etwa acht bis zehn Stunden und ist ideal für unterwegs oder zwischendurch. „Super Mario Maker 2“ enthält Levels, Bauteile und Gameplay-Elemente aus gleich fünf „Mario“-Spielen: „Super Mario Bros.“, „Super Mario Bros. 3“, Super Mario World“, „New Super Mario Bros. U“ und dem – aufgrund des grundsätzlich anderen Gameplays separat behandelten - „Super Mario 3D World“.

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Die pure Masse an Aufgaben garantiert Abwechslung: In einem Abschnitt etwa dürft ihr nicht springen und müsst entsprechend Mittel und Wege zum rettenden Ziel finden. In einem anderen Gebiet erarbeitet ihr euch zunächst gut versteckte Schlüssel. Dann wiederum gibt es auch immer wieder für die „Mario“-Serie typische Geschicklichkeitsmissionen. Der Mix aus traditionellem Jump'n'Run und kreativer Rätselkost stimmt. Das Schloss als visueller Indikator für den eigenen Spielfortschritt motiviert und wartet zwischendurch mit kleinen Dialogen und Nebenaufgaben auf.

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