Stellt euch vor, die Welt ist überflutet, und ihr müsst euch auf dem Dach eines Wolkenkratzers selbst versorgen. Genau das ist die Prämisse von "Skyfarm", einer gemütlichen Gartensimulation, die gerade in Basel entsteht. Ein Interview mit der Entwicklerin Lena Frei.
Die Postapokalypse gilt gemeinhin als eher ungemütlich, als wenig cozy - doch im Computerspiel "Skyfarm" ist das anders. Entwickelt wird es von der Schweizerin Lena Frei, die in Basel ihr Solostudio Plaid Games gegründet hat. "Der Name 'Plaid Games' entstand im Spass, weil ich als Kind eine Fantasy-Geschichte mit dem Titel 'Die Karierten' geschrieben habe und 'kariert' auf Englisch 'plaid' heisst, was entfernt wie 'played' klingt", erzählt Lena. Beim Projekt "Skyfarm", das aktuell noch kein festes Release-Datum hat, wird sie in den Bereichen 3D-Modellierung und Sound-Design unterstützt. Der Soundtrack stammt von Manuel Gagneux (Zeal & Ardor, Birdmask). Ein Interview über Permakultur, Inspirationsquellen und Game-Design-Herausforderungen.
Lena Frei, Gründerin von Plaid Games.
Lena, worum geht es in "Skyfarm"?
Lena Frei: "Skyfarm" ist eine gemütliche Farming-Simulation, die in einer nahen Zukunft angesiedelt ist. Die Spielenden haben die Aufgabe, einen Garten auf dem Dach eines Wolkenkratzers in einer überfluteten Stadt zu pflegen. Die Simulation von Boden, Pflanzenwachstum und Wettersystemen…
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