Der Zürcher Solo-Entwickler David Stark ist grosser Sci-Fi-Fan. Als "Zarkonnen" entwirft er in seinen Spielen epische, oft dystopische Zukunftswelten. Ein Interview über Einflüsse von Giger bis Cronenberg, seine Spielreihe "Airships" und sein neuestes Game-Projekt.
Schon als Kind war David Stark gern kreativ. Er schrieb Kurzgeschichten und spannte seine Eltern dafür ein, gemeinsam mit ihm Hörspiele aufzunehmen. "Meine allerersten Computerspiele habe ich so ab 12 zusammengebastelt", erinnert er sich. "Zuerst mit der Datenbasis-Software FileMaker und dann mit BASIC." Nach seiner Jugend in Bern studierte er in England Informatik. "Ich hatte eigentlich nicht mal unbedingt vor, Spiele professionell zu entwickeln", sagt David. "Aber der Alltag als Software-Entwickler in einer Firma hat mich bald gelangweilt." 2009 machte er sich selbstständig und hielt sich zunächst jahrelang mit Auftragsarbeiten über Wasser - bis zu dem Moment, als er mit seinem Spiel "Airships: Conquer the Skies" einen Erfolg landete.
Heute ist David Solo-Entwickler in Zürich und kann einige Veröffentlichungen vorweisen. Sein Alias Zarkonnen ist übrigens eine Kombination aus "Harkonnen" und "Zarquon", zwei Charakteren aus den Science-Fiction-Romanen "Dune" und "The Hitchhiker's Guide to the Galaxy", die ihn schon früh prägten. Den Alias wählte David vor etwa 30 Jahren als Forum-Benutzernamen…
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