Tales of Kenzera: Zau - Test / Review

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Mondstrahl und Supernova

Eine weitere Besonderheit der Masken sind die sogenannten Energieangriffe. Um sie auszulösen, müsst ihr zunächst durch erfolgreiche Treffer die beiden Energiesegmente unten links im Bild aufladen. Drückt ihr nun gleichzeitig beide Analogsticks hinein, entfesselt Zau - je nach aktiver Maske - entweder den zum gewissen Grad lenkbaren Mondstrahl oder aber die Supernova, eine rotierende, nach oben lodernde Feuerwalze, die nahezu alles in ihrem Einzugsgebiet verschlingt.

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Vor allem wenn Widersacher aus allen Richtungen anrücken, sind diese aufrüstbaren Special Moves der perfekte Rettungsanker. Alternativ dürft ihr volle Energiesegmente aber auch durch Drücken der oberen Digital-Steuerkreuz-Taste gegen Lebensenergie eintauschen.

Dass sich viele Kämpfe schon früh recht herausfordernd anfühlen, liegt jedoch nicht nur an der Menge der Gegner, die euch die Macher häufig in engen Arealen auf den Hals hetzen, sondern auch daran, dass stärkere Feinde oftmals blaue oder rote Energie-Überschilde tragen. In solchen Situationen müsst ihr fix zur jeweils farblich korrespondierenden Maske wechseln, um effektiv Schaden anzurichten.

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Am Ende jedes Bioms erwartet euch ausserdem ein grafisch explosiv inszenierter Bosskampf, etwa gegen das Vogelwesen Impundulu, das euch mit Blitzen, Lichtkugeln und seinem Metallschnabel zusetzt. Gefechte wie dieses ziehen sich zwar in die Länge, sind mit präzisen Ausweichmanövern, regelmässigem Heilen und dem Einsatz der Energieangriffe aber gut zu schaffen - nicht zu vergessen gutes Timing beim Nachladen der Fernkampfwaffe! Die Steuerung erinnert dabei ein bisschen an "Gears of War" und lädt Zaus Lichtstrahlwaffe viel schneller auf, wenn ihr die Reload-Taste innerhalb eines bestimmten Zeitfensters drückt.

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