The Blood of Dawnwalker - Vorschau / Preview

Vampire, Konsequenzen und ganz viel Rollenspiel-Potenzial

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Endlich ausführlich angespielt: Kampfsystem, Setting und Entscheidungsfreiheiten - "The Blood of Dawnwalker" schickt sich an, eines der besten Action-RPGs des Jahres 2026 zu werden. Wir liefern euch Eindrücke zum Vampir-Rollenspiel und verraten, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.

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The Blood of Dawnwalker

Vampire und Videospiele: Das passt einfach zusammen und besitzt eine ungeheure Faszination. Ganz egal ob in der legendären "Castlevania"-Saga, in "Vampire the Masquerade", in "Legacy of Kain" oder in modernen Vertretern wie "Vampire Survivors" oder "V Rising": Blutsauger üben mit ihrer Mischung aus Mystik, übernatürlichen Kräften und moralischer Ambivalenz seit jeher einen besonderen Reiz aus.

Mit "The Blood of Dawnwalker" möchte nun auch das neue Studio Rebel Wolves seinen Platz in dieser langen Tradition finden. Das Team ehemaliger Entwickler von CD Projekt RED setzt dabei auf ein düsteres Open-World-Rollenspiel, das klassische Vampirmythen mit modernen Rollenspielmechaniken und einer starken Entscheidungsfreiheit verbindet.

Reise in die Karpaten

"The Blood of Dawnwalker" ist ein Dark-Fantasy-Spiel und in den Wäldern und Bergen der Karpaten des 14. Jahrhunderts angesiedelt. Entwickler Rebel Wolves protzt an dieser Stelle nicht mit nachgebauten, realistischen Kartenausschnitten, sondern nutzt das Szenario in erster Linie, um osteuropäische Folklore und Vampirmythen unter einen Hut zu bringen.

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The Blood of Dawnwalker

Die Menschen in der Region leiden: erst unter Kriegen und der Pest und nun schliesslich unter dem Joch der von Brencis angeführten Blutsauger - auch Vrakhiri genannt. Ihr übernehmt in dieser Geschichte die Rolle von Coen, einem jungen Bauernsohn, der über Umwege ebenfalls zum Vampir - allerdings mit besonderen Fertigkeiten - wird. Wieso, weshalb und warum, das möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, verweisen aber auf bereits vom Entwickler Rebel Wolves veröffentlichte Trailer und Gameplay-Videos.

"The Blood of Dawnwalker" lebt von seinen Charakteren, der Geschichte und vor allem den von euch getroffenen Entscheidungen. Immer wieder müsst ihr nämlich euren Weg bestimmen und anschliessend mit den Konsequenzen leben. Es gibt hier keinen guten oder bösen Weg, sondern oftmals prägen Grautöne und die eigene Moral das Vorankommen.

Entscheidungen, Entscheidungen, Entscheidungen!

In einer Sidequest zu Beginn des Spiels müssen wir für einen Bauern ein Schwein einfangen. Nachdem wir es zurückgebracht haben, kommt heraus, dass die arme Sau geschlachtet werden soll und Coen selbst das Messer ansetzen soll. Wir sagten im ersten Moment zu, als wir dem Vieh dann aber noch nett zureden sollen, wächst das Mitleid, und wir geben die Verantwortung an den Bauern ab. Wir erhalten deshalb keine Belohnung für unsere Mühen, wahren aber ein reines Gewissen.

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Zugegeben: Diese Entscheidung war noch recht simpel. Bereits in den ersten Stunden prägen unsere Aktionen das (virtuelle) Leben der Dorfbewohner und sogar von Coens Familie. Was geschieht beispielsweise bei der abendlichen Messe der Vrakhiri, wenn wir der nervenkranken Mutter zu wenig Kräuter in ihren Tee packen? Tja, das verraten wir an dieser Stelle nicht. Fakt ist aber, dass sich unser Spiel und das unserer anwesenden Kollegen bereits deutlich voneinander unterschied.

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