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Naughty Dog war bei The Last of Us skeptisch

Entwickler dachten an einen Flop

News Michael Sosinka

Während der Entwicklung von "The Last of Us" war Naughty Dog nicht überzeugt davon, dass das Endzeit-Action-Adventure ein Hit werden könnte.

Mit "The Last of Us" hat Naughty Dog ein wahres Meisterwerk abgeliefert, aber während der Entwicklung waren die Macher noch sehr skeptisch. Der Game Director Bruce Straley, der Creative Director Neil Druckmann und weitere Team-Mitglieder haben in einer Talkrunde (siehe Video) mit Wil Wheaton ("Star Trek: The Next Generation", "The Big Bang Theory") zugegeben, dass sie Angst hatten, mit "The Last of Us" den Namen und das Image von Naughty Dog zu ruinieren, das über die Jahre mit viel Schweiss und Hingabe aufgebaut wurde.

Während der Entwicklung wurde oft gescherzt, dass das Spiel der Untergang von Naughty Dog sein könnte. Damals hatten die Entwickler vor allem wegen der Spielmechaniken von "The Last of Us" ihre Zweifel. Es gab laut den Entwicklern einige spielerische Unzulänglichkeiten, aber durch eine Reihe von glücklichen Durchbrüchen bei verschiedenen Gameplay-Entscheidungen ist aus "The Last of Us" dann doch ein sehr spassiges Spiel geworden. Solche Aussagen mag man kaum glauben, wenn man das fertige Produkt spielt, denn im besten Fall hat Naughty Dog einen Metacritic-Wert von 85 erwartet. Jetzt ist er bei 95.

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