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The Persistence (VR) - Test

Horror-Härte-Test

Test Video Simon Gröflin getestet auf PlayStation 4

In dem exklusiven PSVR-Horror-Shooter "The Persistence" findet das Spielgeschehen im Jahre 2521 auf einem verlassenen Kolonieschiff im Weltall, 17’000 Lichtjahre von eurer Heimat entfernt, statt. Die Geschichte erinnert ein wenig an den Sci-Fi-Thriller "Event Horizon", gepaart mit einer Brise "Doom" und "Bioshock". Eine dramatische Fehlfunktion sorgt für einen plötzlichen Stillstand der "Persistance" und das Spaceship wird von einem Schwarzen Loch eingesaugt. In der Introsequenz schwebt ihr für einen Moment durch das verlassene Raumfahrzeug. Alle ehemaligen Schiffskameraden sind tot. Aber eigentlich seid ihr nicht mehr ganz unter den Lebenden. Ihr schlüpft in die Rolle von Security Officer Zimri Eder. Allerdings: Bei jedem Neustart spielt ihr wieder mit einem frischen Klon ihrer Engramme, worin ihre Erfahrungen und Persönlichkeit gespeichert sind. Denn ein Klon-Generator spielt verrückt und hat auch sehr gruselige Monster geschaffen.

Welche Optionen hat man da noch? Richtig. Ihr müsst die «Persistance» wieder zum Laufen bringen und euch dabei selber nicht abschlachten lassen. Ziel der Mission ist die Rückkehr zur Erde. Der Sci-Fi-Shooter von Firespite ist aber keine Instant-Ballerorgie für den schnellen Kick und auch kein Weltraum-Spaziergang. Wenn ihr nämlich nur alles niedermähen wollt, werdet ihr schon sehr früh von samuraiartigen Bluthunden zu Katzenfutter verarbeitet. Glücklicherweise besteht die Möglichkeit, schon zu Beginn mit gesammelten Items haufenweise neue Waffen, Bomben und Fähigkeiten zu erwerben. Daher solltet ihr alles Mögliche einsammeln.

Jedes mal anders

Screenshot

In "The Persistence", das dem Roguelike-Genre angegliedert ist, werdet ihr oft sterben und wieder von vorne beginnen. Aber zum Glück könnt ihr bei jedem Neubeginn die DNA-Sequenzen eines früheren Lebens herunterladen. Durch die aufgesammelten Gegenstände werdet ihr stärker, könnt besser teleportieren und leiser kriechen. Nur so schafft ihr es allmählich zur Mitte des Schiffs. Laut den Machern sind die Levelabschnitte prozedural generiert. Das merkt man auch daran, dass nicht immer dieselben Mutanten in denselben Räumen aufkreuzen. Zudem verändert sich die Karte des Schiffs, da ihr ja von einem Schwarzen Loch aufgesaugt werdet. Ein paar Hauptzonen des mehrstöckigen Riesenschiffs bleiben aber statisch, weil diese mit der Story verflochten sind und zu den Kernmissionen gehören.

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