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The Witcher 3 - Vorschau

Das Beste kommt zum Schluss – der letzte Teil der Hexer-Trilogie wird episch.

Vorschau Ulrich Wimmeroth

In Warschau, der polnischen Heimat der Entwickler von CD Projekt RED, konnten wir erstmals selber Hand anlegen und den weisshaarigen Hexer Geralt von Riva auf seinen ersten Abenteuern begleiten. Auf der Suche nach der Zauberin Yennifer, Geralts verschollener Liebe des Lebens, haben wir uns dabei mit mythischen Monstern und üblen Verrätern angelegt. Und uns gewundert wo die Zeit geblieben ist.

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Nach mehr als zwei Stunden schaue ich das erste Mal auf die Uhr und kann es einfach nicht glauben, dass ich mich immer noch im Prolog befinde. Was die polnischen Entwickler alleine an Ideen in die Einführung ihrer Spielwelt und den Charakteren gesteckt haben, das würde so manch anderem Genre-Vertreter für die komplette Spielerfahrung genügen. Eigentlich sollte ich nur in einem kleinen Dorf Informationen über den Verbleib von Yennifer sammeln, aber stattdessen habe ich einen Brandstifter gefangen, mich mit einer zähen Hexe angelegt und auf dem Grund eines Flusses einen verborgenen Schatz gehoben. Das Spiel lässt mir von Anfang an alle Freiheiten die riesige Spielwelt zu erkunden und das nutze ich ausgiebig.

Der Beginn einer langen Reise

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Geralt von Riva, einer der letzten der Kaste der Monsterjäger, träumt immer wieder von besseren Tagen. Gemeinsam mit der Zauberin Yennifer von Vengerberg und Adoptivtochter Ciri verbringt er seine Zeit in Kaer Morhen, der Festung der Hexer, und erfreut sich einem beschaulichen Leben. Bis zu dem Zeitpunkt als die Wild Hunt, eine Armee von scheinbar unbesiegbaren Geisterreitern, das Idyll zerstört. Seitdem befindet sich Geralt zusammen mit seinem Hexerkollegen und Mentor Vesemir auf der Suche nach Yennifer und Ciri. Hinweise führen ihn zu einem Dorf im Norden Temerias, und auf dem gemeinsamen Ritt beschreibt Geralt den Zustand der mittelalterlich geprägten Witcher-Welt treffend: „Das Leben ist hässlich, brutal und kurz“. Und genau das wird mir auf dem Ritt ins Dorf drastisch vorgeführt. Die Menschen leben in Armut, Ruinen säumen den Weg und überall baumeln Leichen an den Ästen. Die Menschen dieser Region hat es besonders hart getroffen, als das Königreich Nilfgaard mit Waffengewalt in den Norden vorgedrungen ist. Aber die politischen Ränkespiele sollen erst mal nicht weiter interessieren. Immerhin bin ich ein Hexer, ein Monsterjäger der für klingende Münzen die übelsten Viecher abschlachtet. Und ich stelle fest, dass ich bei der Bevölkerung nicht sonderlich beliebt bin. Aber ich bin Geralt von Riva. Ich gehe meinen Weg.

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