Games.ch

Tomb Raider

Mega-Special: Das Stöhnen, Weinen, Leiden und der Sound von Lara Croft

Vorschau Benjamin Kratsch

Das exklusive Making-Of: Wir spielen die ersten drei Stunden von „Tomb Raider“, doch das ist nicht genug. Wir blicken hinter die Kulissen und zeigen euch wie Chrystal Dynamics einen der härtesten Reboots aller Zeiten geschaffen hat. Wir sprechen mit Schauspielerin und „Californication“-Star Camilla Luddington über die Verwandlung der Sexbombe Lara Croft in eine normale Frau, die zwar willensstark ist, an der ein Mord aber nicht spurlos vorbei geht. Ausserdem lassen wir uns von Chefkomponist Jason Graves in die musischen Tiefen des neuen „Tomb Raider“ entführen. Warum er dafür sogar ein neues Instrument erfinden musste, erfahrt ihr jetzt....

Screenshot

Der Sound von „Tomb Raider“ fühlt sich sehr schwermütig an. Es ist ein bisschen wie „Skyrim“, es hat eine gewisse Epik und die Musik erzählt von einer grossen Heldin. Und doch wird schon an Hand der Noten klar, dass Lara Croft nicht mehr diese klassische Action-Ikone ist. Sie ist nicht mehr die Sexbombe, die nebenher ein paar Artefakte und irgendwie auch die Welt rettet. Die neue Lara ist aber auch kein John McClane, der selbst mit zig Bauchschüssen noch über jeden Tropfen Blut lacht, der aus seinem Körper spriesst. Lara stöhnt wenn sie sich schwer verwundet durch einen Tempel schleppt, sie japst wenn sie rennen muss obwohl ihr Bein lahmt. Und sie weint viel, sie zweifelt an sich. Es ist eine brutale Tour de Force, dieses Gefühl muss der Komponisten-Superstar Jason Graves (Dead Space 3, Prince of Persia: The Two Thrones, Prey) transportieren.

Screenshot

Graves musisches Imperium ist ein altes Haus aus der Kolonialzeit in Raleigh, North Carolina. Er arbeitet nicht weit entfernt von Epic Games, doch wo bei den Machern von „Gears of War: Judgment“ Luxus und Hightech regieren, liebt es Graves eher oldschool. Er arbeitet in recht kleinen Räumen, weil die Geräusche so sehr natürlich wiedergeben werden und kaum nachhallen. Square Enix und Chrystal Dynamics wollten einen Neuanfang. Einen radikalen Bruch und den vielleicht härtesten Reboot den je eine Spieleserie erlebt hat.


 

Kommentare