Towa and the Guardians of the Sacred Tree - Vorschau / Preview

Hades trifft Anime

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Anime-Roguelite aus Japan: "Towa and the Guardians of the Sacred Tree" wurde spürbar durch Supergiant Games' Indie-Hit "Hades" inspiriert. Nach der ausführlichen Anspielrunde wissen wir: Dieses Spiel ist keine billige Kopie, hier wächst ein erstklassiges Roguelite heran!

Das Summer Game Fest 2025 brachte so einige Software-Perlen zutage, darunter das Roguelite "Towa and the Guardians of the Sacred Tree" des japanischen Entwicklerstudios Brownies und des Publishers Bandai Namco. Allerdings war die Vor-Ort-Anspielrunde auf nur 15 Minuten beschränkt - viel zu wenig natürlich für einen Vertreter dieses Genres. Noch vor der gamescom hatten wir deshalb erneut die Gelegenheit, das Action-Rollenspiel auszuprobieren.

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In den ersten Stunden begeistert "Towa and the Guardians of the Sacred Tree" bereits mit seiner bezaubernden Atmosphäre sowie den liebevoll gezeichneten Schauplätzen und Charakteren. Das Spiel fühlt sich vielerorts wirklich wie ein Roguelite-gewordener Anime an und wirft uns mitten hinein in den Kampf zwischen Gut und Böse. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei Priesterin Towa und die Wächter, die sich mit der Gottheit der Magatsu anlegen. Bevor wir sie allerdings stellen, müssen wir uns zunächst durch ihre Armeen von Monstern schlagen.

"Towa and the Guardians of the Sacred Tree" präsentiert sich dabei als klassisches Roguelite im Stil von "Hades". Das bedeutet: Ihr pendelt immer wieder zwischen Dorf und Schlachtfeld. Im Dorf kümmert ihr euch um die Charaktere und ihre Ausrüstung, im Gefecht wiederum sammelt ihr Erfahrung, Rohstoffe und andere Extras.

Ein Fall für zwei

Bevor wir uns in die nächste Schlacht stürzen, müssen wir zunächst zwei Wächter auswählen, deren Schicksal unweigerlich miteinander verbunden ist. Soll heissen: Sobald beide fallen, ist der aktuelle Run vorbei! Ganz wichtig: "Towa and the Guardians of the Sacred Tree" könnt ihr auch im lokalen Koop und im Online-Multiplayer angehen.

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Den gewählten Helden kommen verschiedene Rollen zu: Als Tsurugi schwingen wir die heiligen Schwerter und sind somit für einen Grossteil des ausgeteilten Schadens verantwortlich. Mit dem Kagura übernehmen wir den Stab und damit eine Art Support-Rolle. Den Tsurugi steuern wir im Singleplayer vollständig, beim Kagura bestimmen wir den Einsatz der Spezialfertigkeiten, nicht aber dessen Bewegungen.

Die zur Verfügung stehenden Aktionen hängen dabei von den zugewiesenen Rollen und den ausgewählten Wächtern ab. Durch die Masse an Spielfiguren ergeben sich somit extrem viele Möglichkeiten, die auch zum Experimentieren einladen.

Schwerter, Zauber und jede Menge Taktik

Aber kommen wir doch zum Kampf-Gameplay selbst: Es erinnert auf den ersten Blick natürlich an "Hades". Ihr beobachtet das Geschehen also aus einer isometrischen Perspektive und müsst auftauchende Widersacher aus dem Weg räumen. Ein wichtiger Unterschied: Der Tsurugi trägt zwei Schwerter mit sich, denn sie nutzen sich ab. Im Kampfgetümmel müssen wir daher immer wieder manuell die Klinge wechseln, damit die andere im Hintergrund automatisch wieder repariert wird.

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Das Zusammenspiel der beiden Helden funktioniert dabei ausgezeichnet. Als Kagura etwa können wir Angriffe per Wasserwelle oder Feuerball starten, besitzen aber auch Support-Funktionen wie etwa ein Schutzsymbol, mit dessen Hilfe wir Angriffe abschwächen. Unsere Spielfigur selbst bewegt sich ausgesprochen fix: Mit schnellen Sidesteps weichen wir Angriffen aus. Gerade die überdimensionalen Bosse werfen uns teils gewaltige Attacken entgegen. Sie werden praktischerweise mit roten Einblendungen angekündigt, sodass wir zumindest eine Chance haben, sie rechtzeitig zu erkennen.

Ähnlich wie in "Hades" erhalten wir für das Meistern einzelner Räume kleine Belohnungen. Diese nennen sich in "Towa and the Guardians of the Sacred Tree" Gunsten und tauchen in verschiedenen Seltenheitsgraden auf. Mit ihnen werten wir vorübergehend Eigenschaften und Möglichkeiten unserer Helden auf. Innerhalb eines Runs werden wir also immer stärker. Vor dem Betreten eines neuen Bereichs sehen wir natürlich, welche Belohnung uns erwartet. Dadurch können wir taktisch entscheiden, welcher Weg für uns am sinnvollsten ist.

Darüber hinaus gibt sich das Action-Abenteuer aber auch betont einsteigerfreundlich. An Lagerfeuern können wir zwischendurch pausieren und sogar später an selber Stelle wieder einsteigen. An heissen Quellen werten wir kurzerhand unsere Gesundheit auf oder verarzten unsere Charaktere.

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