Für Fans von Tycoon-Simulationen gab es in den letzten Jahren kein Vorbeikommen an den Spielen der "Transport Fever"-Reihe. Knapp sieben Jahre nach dem positiv aufgenommenen Sequel steht nun endlich Teil 3 der Spieleserie in den Startlöchern!
Bereits vor dem offiziellen Release am 29. September 2026 auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series hatten wir die Gelegenheit, einen ausführlichen Blick auf "Transport Fever 3" werfen zu dürfen. Ob Aufbaustrategie- und Tycoon-Spiel-Fans erneut bedenkenlos zugreifen können, verraten wir euch in unserem Test zur PS5-Version des Games.
Solokampagne als perfekter Einstiegspunkt für Neulinge
Für den Fall, dass ihr komplett neu in die Spielereihe einsteigen möchtet, ist die Singleplayer-Kampagne ideal. Sie umfasst insgesamt acht Szenarien, die ihr sukzessiv freischaltet. Hierbei entführen euch die ersten sechs auf eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert, genauer gesagt beginnt sie 1906 und endet im Jahr 1999. Die zwei finalen Kapitel finden in den Jahren 2015 und 2033 statt.
Darüber hinaus ist optisch für Abwechslung gesorgt, denn ihr begebt euch im Rahmen der Kampagne von "Transport Fever 3" auch auf eine kleine Weltreise. Ihr startet in den USA und baut anschliessend eure Tycoon-Imperien unter anderem in Jordanien und Norwegen auf. Jedes Land stellt euch aufgrund seiner Landschaften vor eigene Herausforderungen. Jordanien ist etwa sehr trocken, wohingegen Norwegen von Seen geprägt ist.
Des Weiteren erzählt jedes Kapitel eine eigene kleine Geschichte, in deren Verlauf ihr mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert werdet. In New Orleans des Jahres 1906 müsst ihr nach einem verheerenden Unwetter zum Beispiel weite Teile der Infrastruktur wieder aufbauen. Hierzu gehören Zugverbindungen genauso wie Lieferketten für Lebensmittel oder Baumaterialien. Jedes Kapitel kommt mit eigenen kleinen Challenges daher, die für Abwechslung sorgen und uns durchgehend dazu motivierten, am Ball zu bleiben.
Freies Spiel bietet einen endlosen Spielkasten
Dass der Einstieg für Genreneulinge etwas sanfter ausfällt als noch in den beiden Vorgängern, ist diversen Tutorials zu verdanken, die euch die Grundlagen der Steuerung und des Auf- sowie Ausbaus eurer Städte vermitteln. Erfahrene Spieler können diese Tipps übrigens auch jederzeit deaktivieren und direkt durchstarten. Anfängern möchten wir jedoch ausdrücklich dazu raten, die Tutorials aufmerksam zu spielen, denn bereits nach relativ kurzer Zeit kann das Management ziemlich kleinteilig werden.

Diese optionalen Tutorials stehen euch übrigens nicht nur in der Kampagne von "Transport Fever 3" zur Verfügung, sondern auch im Modus "Freies Spiel". Darin dürften insbesondere erfahrene Tycoon-Fans den Grossteil ihrer Spielzeit verbringen, denn er wirft euch in einen riesigen Sandkasten, den ihr langsam nach euren Vorstellungen formen könnt. Je weiter ihr voranschreitet, desto mehr Parameter gibt es, die ihr unbedingt im Blick behalten solltet. Das Spiel erinnert euch zum Beispiel immer wieder daran, dass ihr auf die potenziellen Auswirkungen eurer Baumassnahmen und eurer Infrastruktur achten solltet.
Zu sehr abgenutzte Busse oder eine zu grosse Lärmbelastung kann sich beispielsweise negativ auf die Stimmung eurer Bevölkerung auswirken. Selbiges gilt für eine mässige oder schlechte Qualität unterschiedlicher Lebensmittel, etwa Fisch. Ausserdem sind zu grosse Eingriffe in die Natur nicht empfehlenswert, da dies aus finanzieller Sicht schnell sehr teuer werden kann. Geht euch erst mal das Geld aus, könnten die Expansionspläne eures Tycoon-Imperiums ein jähes Ende finden. Hinsichtlich seines Gameplays bietet euch "Transport Fever 3" deutlich komplexere Möglichkeiten als sein Vorgänger, und diese neuen Optionen fügen sich grossartig in das starke Grundgerüst ein.
