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Underworld Ascendant

Oldschool-Rollenspiel mit Herz

Vorschau olaf.bleich

Manchmal ist ein brennendes Fass nützlicher als jeder Schlüssel: „Underworld Ascendant“ ist der dritte Teil der legendären „Ultima Underworld“-Serie und setzt vor allem auf eure Kreativität.

Für die meisten gilt das 1993 veröffentlichte „Doom“ als der Ursprung der 3D-Grafik. Der Ego-Shooter von id Software startete eine Technikrevolution und stellte bereits damals Standards auf, die noch bis heute gelten. Doch eigentlich gebühren viele dieser Lorbeeren „Ultima Underworld“. Das 1992 veröffentlichte Rollenspiel besass ebenfalls 3D-Levels und liess Spieler bereits Katakomben und Fantasy-Welten erforschen.

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Nach dem nur ein Jahr später veröffentlichten zweiten Teil aber folgte lange nichts. Der ursprüngliche Entwickler Looking Glass löste sich 2000 auf und die „Ultima Underworld“-Lizenz verstaubte in den Archiven von Electronic Arts. Das sollte sich allerdings vor wenigen Jahren ändern: Ein Teil der früheren Looking Glass Studios tat sich zusammen und formte OtherSide Entertainment. In der Folge kaufte man Electronic Arts die Lizenzrechte an „Ultima Underworld“ ab und finanzierte schliesslich mit einer Kickstarter-Kampagne die Entwicklung von „Underworld Ascendant“.

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Beim Lineup-Event von Publisher 505 Games war das Rollenspiel bereits in einer frühen Alpha-Version spielbar. Laut offiziellen Angaben soll „Underworld Ascendant“ noch 2018 für PC erscheinen, wir rechnen aber eher damit, dass sich das Spiel 2019 kommt. Fest steht: OtherSide Entertainment verknüpft in dem Action-Abenteuer den Klassiker mit vielen modernen Ideen. Kein Wunder, dass wir in dem knapp 40-minütigen Einstiegs-Level durch eine runderneuerte Fassung des ersten Abschnitts von „Ultima Underworld“ laufen.

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