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Vader Immortal: A Star Wars VR Series - Test / Review

Auch auf PlayStation VR ein Hit?

Test Video Sönke Siemens getestet auf PlayStation 4

Wer "Star Wars"-Abenteuer in der virtuellen Realität erleben will, hatte in den letzten Jahren bereits auf verschiedene Art und Weise Gelegenheit dazu. In "Star Wars: Secrets of the Empire" etwa schnallt man sich einen eigens für diese Erfahrung konzipierten Rucksack-PC auf den Rücken, kriegt einen kabellosen Blaster in die Hand gedrückt und schleicht sich dann - verkleidet als Sturmtruppler - in die Basis von Lord Vader. Ein Heidenspass! Nicht zuletzt, weil man volle Bewegungsfreiheit geniesst und Gegentreffer dank einer haptischen Weste direkt am Körper spürbar werden. Einziger Knackpunkt: Die wirklich famose VR-Erfahrung lässt sich nur in speziellen VR-Arcades des Anbieters The Void im Ausland erleben und ist mit 30 Pfund pro Session leider nicht sonderlich preiswert.

Komplett kostenlos und sowohl auf Steam als auch via Viveport zu haben ist dagegen "Trials on Tatooine". In dieser VR-Erfahrung bringt ihr als Mechaniker "Kid" den Millennium Falken wieder auf Vordermann und wehrt kurz darauf sogar einen Überraschungsangriff des Imperiums ab. Macht Laune, ist aber nach kaum mehr als fünf Minuten schon wieder vorbei.

PlayStation-VR-Spieler wiederum dürfen sich seit Ende 2016 mit einer kostenlosen Erweiterung für "Star Wars Battlefront" vergnügen. "Rogue One: X-Wing VR Mission" zeigt eindrucksvoll, wie sich eine gesamte Raumschlacht in VR anfühlt, hat allerdings ein Problem: Nach nicht einmal 20 Minuten ist der Spass schon wieder vorbei, und man lechzt nach mehr.

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Umso mehr freut es "Krieg der Sterne"-Konsoleros, dass das 2019 zunächst exklusiv für Oculus-Brillen entwickelte "Vader Immortal" nun auch für PlayStation VR erschienen ist. Wie gut das VR-Erlebnis - das in der Oculus-Fassung einen "Game Developers Choice Award" für das beste VR-Spiel gewann - den Systemwechsel überstanden hat, verrät unser Test.

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