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Warframe

Kampf der Tennos durchs Sonnensystem

Test Markus Wymann getestet auf PC

Training Area… oder?

Was man dann als erstes zu Gesicht bekommt, ist der Trainingsbereich. Wer hier jedoch eine schöne Gegend, einen grosszügigen Raum oder ähnliches erwartet, der wird hier leider enttäuscht. Wir stehen mit unserem Tenno in einem komplett weissen und endlosen Raum, wo wir nun die grundlegende Steuerung kennen lernen. Da es hier auch nichts zu sehen gibt, ausser ein paar Gegner und Gegenstände, die man während des Spiels verwendet, dürfte mit dem Training sehr schnell durch sein. In meinen Augen ist dieser Teil des Spiels etwas enttäuschend. Bezieht man jedoch in Betracht, dass man hier nicht lange verweilen muss, kann man darüber hinwegsehen. Es kommt nun die Aufforderung, die erste Warframe-Rüstung auszuwählen. Man hat leider nicht sehr viele Infos zu den einzelnen Rüstungen im Spiel, jedoch wird einem Excalibur zum Einstieg empfohlen, was wir schön artig befolgt haben.Screenshot

Sonnensystem, wir retten dich

Die Idee mit dem Sonnensystem in der Lobby gefällt soweit eigentlich ganz gut, bis auf die Tatsache, dass alles ein wenig verpixelt dasteht, was leider die Atmosphäre etwas zerstört. Wenn man sich auch längere Zeit in der Lobby befindet, kann auch der Backgroundsound mit der Zeit ziemlich auf die Nerven gehen, worüber man aber hinwegsehen kann. Der erste Planet den wir retten, ist Merkur. In der ersten Mission finden wir uns in einem Raumschiff wieder. Lotus, die etwas nervige Begleiterin, erklärt die Missionsziele, akustisch ist das Spiel allerdings nur für Leute geeignet, welche der englischen Sprache mächtig sind. An dieser Stelle: Keine Panik für alle nicht Englisch sprechenden unter uns. Die Informationen sind zusätzlich auf Deutsch geschrieben. Allerdings handelt es sich hierbei nur um Missionsziele. Informationen, die man zwischendurch von Lotus mitgeteilt bekommt, sind akustisch und somit nur auf Englisch. Nimmt man sich hier die Zeit, die Gegend und Eindrücke einmal ein wenig auf sich wirken zu lassen, wird manch einer sehr beeindruckt sein. Die Umgebung ist den Entwicklern wirklich sehr gelungen und man erkennt, dass man sich genügend Zeit genommen hat, auf Details zu achten. Natürlich kann man an dieser Stelle auch Kleinigkeiten bemängeln, wie zum Beispiel, dass man nur sehr wenige Dinge zerstören oder zerschiessen kann, was natürlich etwas schade ist. Dazu aber später mehr. Ziel der ersten Mission ist es, einen Reaktorkern zu zerstören, was man auch sehr schnell erledigt hat. Die Levels in den ersten Missionen scheinen etwas zu kurz geraten, kann aber auch daran liegen, dass man sich sehr schnell durch geballert hat, da man noch auf Stufe 1 spielt.Screenshot

Je nach Waffen oder Fähigkeiten, die man einsetzt, steigt diese in den Rängen nach beendeter Mission nach oben, was die Waffe oder Fähigkeit so verbessert. Ist man einer Spielsitzung beigetreten, so hat man leider nur Zeit neue Waffen, Rüstungen oder andere Fähigkeiten zu kaufen, bis der erste Spieler in der Sitzung den nächsten Level anwählt, was meistens sehr schnell geht. Man sollte sich aber wirklich ab und zu die Zeit nehmen, sein Arsenal aufzurüsten, da es die Gegner in den einzelnen Levels auch tun. Betritt man eine neue Spielsitzung, ist es sehr oft dann aber leider so, dass man mitten im Level starten und so oft keine Ahnung hat, was die Missionsziele sind. So rät es sich, auch Freunde zu finden oder einzuladen, um eigene Spielsitzungen zu starten.

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