Games.ch

Watch Dogs: Legion - Vorschau / Preview

London auf dem Weg zum totalitären Überwachungsstaat

Vorschau Video Sönke Siemens

In "Watch Dogs: Legion" kann praktisch jeder NPC innerhalb der offenen Welt zum Helden werden. Wie genau diese faszinierende Mechanik funktioniert und was das für den 29. Oktober 2020 geplante Action-Abenteuer sonst noch zu bieten hat, konnten wir im Rahmen einer knapp vierstündigen Hands-on-Session herausfinden.

Am 1. Januar 2021 tritt Grossbritannien offiziell aus der Europäischen Union aus und macht sein eigenes Ding. Eine Verlängerung der Übergangsfrist ist seit dem 01. Juli 2020 nicht mehr möglich. Kurz gesagt: Der Brexit wird kommen und für das Vereinigte Königreich eine ganz neue Ära einläuten. Ob der Staat davon auf lange Sicht profitiert, steht allerdings noch komplett in den Sternen. Wird es den Briten nach dem Brexit wirklich besser gehen? Wie wird sich das Ganze auf die Kriminalität im Land auswirken? Was heisst das für den Datenschutz? Und wie ist es in Zukunft auf der Insel um die Rechte der Bürger bestellt?

Screenshot

Schenkt man den Geschichtsschreibern von "Watch Dogs: Legion" Glauben, dann bedeutet der Ausstieg aus der EU leider gar nichts Gutes und löst eine schwindelerregende Abwärtsspirale aus. Der Pfundkurs purzelt rapide, die Arbeitslosigkeit steigt kontinuierlich an und mit ihr die Verbrechen in der Stadt. Richtig dramatisch wird die Sache allerdings erst, als Terroristen eines Tages verheerende Anschläge verüben und die örtliche Polizei vor ungeahnte Probleme stellen. Um die Lage wieder in den Griff zu kriegen, entschliesst sich die Regierung daher, die Sicherheit Londons in die Hände einer privaten Security-Firma names Albion zu legen. Die Folgen für die Freiheit der Menschen sind verheerend und verwandeln die Themsemetropole in einen Ort, an dem massive Strassensperren, hochmoderne Aufklärungsdrohnen und schwer bewaffnete Spezialeinheiten nicht mehr wegzudenken sind.

Doch damit nicht genug: Albion macht zunehmend Jagd auf die, die ihr stetig wachsendes Sicherheits-Regime gefährden könnten. Demonstranten, Journalisten, Strassenkünstler - die Liste an Verdächtigen wird immer länger. DedSec, die bereits aus "Watch Dogs" und "Watch Dogs 2" bekannte Hacker-Gruppierung, will diese Veränderungen jedoch nicht länger hinnehmen und zettelt im Untergrund eine Rebellion an, um Albion zu stürzen. Frei nach dem Motto: "London is for everyone!"

Kommentare