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Watch Dogs

Assassin`s Creed 4 trifft auf GTA 5. Ein Spiel der unbegrenzten Möglichkeiten

Vorschau Benjamin Kratsch

„Watch Dogs“ ist mächtig. Es bietet eine frei begehbare riesige Welt wie GTA 5“, es lässt dich klettern, hechten und kämpfen wie in „Assassin`s Creed 4“. Und doch ist es ein ganz anderes Spiel mit ganz anderen Mechaniken. Wie von Geisterhand lässt du Absperrungen aus dem Asphalt schiessen und stoppst so Polizeiwagen. Nur einen Knopfdruck entfernt ist die Explosion eines Sicherungskasten, der dein Opfer lähmt. Und hmm interessant, der Banker da hinten hat Steuern hinterzogen. Den könnte man ja eigentlich mal erpressen. „Watch Dogs“ – das Mega-Preview.

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„Watch Dogs“ hat zwei Stars: Die Technologie und seinen Hauptcharakter Aiden Pearce. Ein Untergrundkämpfer, ein Hacker, ein IT-Papst, der die USA mit seinen eigenen Waffen schlagen will. Er ist Ire, aufgewachsen in Belvast, lebt nun in den USA und jagt jenen Menschen hinterher, die seine Familie bedrohen. Und die Gesellschaft der Vereinigten Staaten. Er greift  den Staat und die mächtigen Konzerne, die ihn kontrollieren, dort an, wo sie am verwundbarsten sind – in ihrem Privatleben und dem ctOS (Central Operating System). Das ctOS ist das Herz einer Grossstadt wie Chicago, hier laufen alle Informationen zusammen, werden Ampeln geschaltet und Züge gesteuert. Ein Mann, der dieses System anzapft wird allmächtig.

Aiden Allmächtig

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Es erinnert an einen düsteren Sci-Fi-Thriller wenn Aiden die Bevölkerung von Chicago zum gläsernen Menschen werden lässt. Tyler Bobby zum Beispiel ist Executive Chairman und Vorstandsmitglied eines grossen Tabakherstellers. Wir müssen nichts drücken, sondern einfach nur an ihm vorbei gehen und sehen schon wie viel er verdient: 115.000 US-Dollar. Bräuchten wir Geld für eine Mission, liesse sich in seinem Handyspeicher sicher ein schmutziges Detail finden um ihn zu erpressen. Wir ziehen an Marcus Rhodes vorbei, einem Irak-Veteran. Er sitzt auf der Strasse, die Beine amputiert, hat alles verloren und 0 US-Dollar Einnahmen. Weiter geht es mit Karen Jones. Aiden bemerkt wie sie den Geldautomaten umprogrammiert und Geld stiehlt. Wir könnten die Lady jetzt in einem Hinterhof stellen und zwingen gewisse Informationen für uns zu beschaffen. Oder wir lassen sie ziehen, zücken unser Smartphone und ruck zuck ist die Sicherheitssperre des ATM umgangen und Aiden hebt mal eben 420 US-Dollar von irgendeinem Account ab.

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