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Wolfenstein 2: The New Colossus - Vorschau

Auf Tour mit Terror-Billy

Vorschau Video Ulrich Wimmeroth

Die Entwickler von Machinegames aus Schweden liefern wieder ab: Wir haben eine komplette Mission des blei- und dieselhaltigen Shooters "Wolfenstein 2: The New Colossus" gespielt und uns mit einer tragbaren Atombombe auf nach Roswell, New Mexico gemacht. Klingt nach einem brachialen Action-Overkill? Darauf könnt ihr eure letzte Knackwurst verwetten.

Ist es echt schon gut drei Jahre her, dass ich in Wolfenstein: The New Order Nazis, pardon Regime-Soldaten, hundertfach durch den Fleischwolf gedreht und gerade mal so den Endgegner General Wilhelm "Deathshead" Strasse bezwungen habe? Dann wird es aber mal langsam Zeit für eine Fortsetzung und die liefert das schwedische Entwicklerstudio Machinegames Ende Oktober ab. Und was freue ich mich darauf!

Auch im Rollstuhl brandgefährlich

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Es ist das Jahr 1961 der alternativen Wolfenstein-Zeitlinie und das Regime hat nach dem Kriegsgewinn auch Amerika annektiert. Deutsche Soldaten in schwarzen Uniformen flanieren auf den Strassen, flirten mit hübschen Girls in Petticoats und belehren Ku-Klux-Klan Mitglieder darüber, welche Rasse denn nun die wirklich Herrschende ist. Also alles wie immer: Ein diktatorischer Albtraum voller Gewalt, Unterdrückung, Delikatessen wie die Kommandant Knackwurst und blonden Frauen in Lederkluft mit extrem sadistischen Neigungen. Aber das Regime hat die Rechnung ohne die menschliche Kampfmaschine B.J. Blazkowicz gemacht, der zu Beginn zwar in einem Rollstuhl sitzt, trotzdem aber die Gegner reihenweise umnietet. In dem Prolog, der bereits auf der E3 spielbar war, geht es darum, eindringende Regime-Soldaten zu eliminieren. Die haben ein amerikanischen U-Boot geentert, anscheinend einer der letzten Rückzugsorte des Widerstands. Nur eine Fingerübung, um ein Gefühl mit dem brachialen Waffenarsenal aus Sturmgewehren und Grananten zu bekommen, mit dem ich die Unholde bildschirmblutspritzend ins virtuelle Nirvana befördere. Kaum habe ich den Finger das erste mal wieder am Abzug, ist auch schon wieder meine diebische Freude über die schnörkellose Action da. Das ich auch noch Mikrowellenfallen aktivieren kann, die auch einen schwer gepanzerten Sturmtruppler blitzschnell in seine Atome zerlegt, lässt mich beim Spielen diabolisch grinsen. Ja, ich bin ein Wolfenstein-Fanboy der ersten Stunde, da stehe ich zu. Die Baller-Einführung endet mit der Gefangennahme von B.J., Terror-Billy genannt, und dem Auftauchen des Antagonisten in Form der narbengesichtigen Frau Engel, die derart abgrundtief böse ist, dass ich den Todesengel jetzt schon gerne ganz langsam massakrieren möchte. Aber da muss ich wohl noch warten, denn in der anspielbaren Mission, bekomme ich es mit anderen Monstrositäten zu tun.

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