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WWE 2K Battlegrounds - Test / Review

Party-Catch mit Hindernissen!

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Grandioses Arcade-Wrestling-Comeback oder doch nur ein trauriger Lückenfüller? Erfahrt im Test zu "WWE 2K Battlegrounds", ob der Brawler genau das richtige Spiel für einen lustigen Abend mit Freunden ist.

Wrestling-Fans hatten es in den vergangenen Jahren nicht leicht. "WWE 2K18" floppte gnadenlos auf der Nintendo Switch. Und nach dem Entwicklerwechsel und dem Bruch mit Stamm-Developer Yuke's zerschellte "WWE 2K20" förmlich vor unseren Augen: Bugs, Abstürze und ein durchweg schwächeres Gameplay als bei den Vorgängern sorgten für eine abrupte Vollbremsung der Wrestling-Serie.

Deshalb gibt es in diesem Jahr auch keine grosse Wrestling-Simulation, sondern den Brawler "WWE 2K Battlegrounds". Als Entwickler fungiert Saber Interactive, der zuletzt beispielsweise durch "Snow Runner" oder "World War Z" auf sich aufmerksam machte. "WWE 2K Battlegrounds" ist seit dem 18. September 2020 als Midprice-Titel im Handel. Aber sorgt es auch für einige vergnügliche Stunden im virtuellen Wrestling-Ring?

Solides, wenn auch plattes Kampfsystem

Jedes Beat 'em up steht und fällt mit seinem Kampfsystem. "WWE 2K Battlegrounds" möchte keine komplexes Wrestling-Simulation sein, sondern will - ähnlich wie das 2011 veröffentlichte "WWE All-Stars" - kurzweiligen Arcade-Spielspass präsentieren. Und das gelingt in den ersten Momenten auch wirklich gut.

Screenshot

Der eigenwillige Grafikstil passt ganz gut zu dem WWE-Zirkus, und die Steuerung ist schnell erlernt, liefert aber zugleich reichlich Aktionen: Schläge, Tritte, Kombos und einfache Moves gehen flott von den Fingern. Es gibt ein rudimentäres Aufgabesystem und vor allem interaktive Arenen, in denen ihr beispielsweise euren Gegner unter Hebebühnen schubst oder gar einem Alligator zum Frass vorwerft.

Für die ersten Matches macht "WWE 2K Battlegrounds" daher durchaus Spass. Der Wiedererkennungswert ist da und motiviert zum Weiterspielen.

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