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Xbox One in der Cloud

Powerunterstützung durch Serverarmee

Artikel Sponsored Content Alain Jollat

Bei Microsoft ist das Schlagwort Cloud seit ein paar Jahren das ganz grosse neue Ding. Und mit Cloud meint man eigentlich nichts anderes, als das Beziehen von Diensten und Leistungen aus dem Internet. Sei dies nun Speicherplatz oder ganze Anwendungen. Und, man kann es sich gar nicht so recht vorstellen, aber auch in der Gaming-Welt hält dieses Konzept Einzug.

Die Power der Konsole ist nicht mehr relevant

Na gut, die Überschrift ist etwas reisserisch. Natürlich ist die Power der Konsole noch immer wichtig. Allerdings ist das zukünftig nicht mehr die einzige Grösse, auf die man achten sollte. Und im Falle der Xbox One ist die Zukunft auch schon heute da.

Die Serverarmee von 300‘000 Systemen unterstützt Gamer unsichtbar aus dem Hintergrund. Sie ist einfach da und unterstützt die Xbox mit einer geballten Ladung Rechenpower, ohne, dass man unterscheiden könnte, was die Xbox One leistet und was übers Internet geleistet wird.

Das Unsichtbare sichtbar gemacht

Die Server kümmern sich einerseits um administrative Arbeiten, wie beispielsweise ein sauberes Match-Making, damit im Idealfall Gegner auf etwa gleichem Skill-Niveau aufeinandertreffen – und ja, da ist einiges an rechenintensiver Mathematik nötig. Andererseits sind andere Features, wie etwa die Drivatars, eine sichtbare Arbeit der Server.

Screenshot

In den beiden Rennspielen "Forza Motorsport 5" und "Forza Horizon 2" sieht man diese Funktionalität in Aktion. Die Gegner sind nämlich nicht nur irgendwelche KI-gesteuerten Rennfahrer, sondern solche, die den Fahrstil der eigenen Xbox-Freunde imitieren. Das wiederum heisst, dass der eigene Fahrstil aufgezeichnet und ausgewertet wird, damit man selbst als Drivatar in den Rennen seiner Freunde mitfahren kann. Und das, ohne wirklich online sein zu müssen. All das ist ohne die Serverleistung im Hintergrund nicht möglich.

Gleiches gilt auch für den Konsolenexklusiv- und PC-Titel "Titanfall", der ebenfalls auf die Rechenpower aus der Cloud aufbaut. Dezidierte Server, die sich um den Matchablauf kümmern, komplexere Berechnungen beim Verhalten der AI und der dargestellten Physik – all das kann unabhängig von der Leistungsfähigkeit der Konsole selbst berechnet werden. Und das in erstaunlicher Geschwindigkeit.

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