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Microsoft nennt keine Xbox One-Verkaufszahlen

Phil Spencer mit Begründung

News Michael Sosinka

Microsofts Phil Spencer ist jetzt darauf eingegangen, warum man es nicht mehr für sinnvoll hält, Verkaufszahlen der Xbox One zu veröffentlichen.

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Bereits im letzten Jahr hat Microsoft klargestellt, dass man keine weiteren Verkaufszahlen der Xbox One mehr veröffentlichen wird. Stattdessen werden monatlich aktive Nutzer auf Xbox Live genannt. Phil Spencer, Head of Xbox, wehrt sich jetzt gegen die Vermutung, dass man das nur macht, weil die Verkaufszahlen zu weit hinter der PlayStation 4 liegen würden.

Zuletzt errechnete Microsoft 48 Millionen aktive Nutzer pro Monat, wozu aber die Xbox One, die Xbox 360 und der PC zählen. Laut Phil Spencer will man keinesfalls die Zahlen vertuschen, zumal es riskanter sei, Xbox Live-Zahlen bekannt zu geben, da diese auch sinken könnten. Bei Konsolenverkäufen steigen sie hingegen von Quartal zu Quartal.

Die Idee dahinter: Wenn man vor zwei Jahren eine Konsole gekauft hat und sie mittlerweile ungenutzt verstaubt, dann bringt es einfach nichts, sich auf so etwas zu berufen. Das würde den Entwicklern, Microsoft und den Spielern nicht nutzen. "Das zeigt nicht die Gesundheit deines Ökosystems," meint Phil Spencer. Deswegen die Entscheidung in Richtung der tatsächlich aktiven Gamer zu gehen, die die Services nutzen und Spiele konsumieren. Daran will Microsoft seinen Erfolg messen.

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