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Microsoft verkauft 1,6 Millionen Konsolen im letzten Quartal

Xbox-Geschäft bringt weniger Umsatz

News Michael Sosinka

Im letzten Quartal liefen die Xbox One und die Xbox 360 nicht mehr so gut wie im Vorjahreszeitraum (20 Prozent weniger). Deswegen ging auch der Umsatz der Xbox-Plattform zurück.

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Microsoft hat die Geschäftszahlen für das dritte Finanzquartal vorgelegt, das am 31. März 2015 zu Ende ging. In diesen drei Monaten hat der Konzern 1,6 Millionen Konsolen an den Handel verkauft bzw. ausgeliefert. Nach Xbox One und Xbox 360 wurde zwar nicht aufgeschlüsselt, aber man kann davon ausgehen, dass die Xbox 360 eine mittlerweile zu vernachlässigende Grösse im Gesamtbild darstellt.

Im Vorjahreszeitraum lag die Auslieferungsmenge der Konsolen noch bei 2 Millionen Stück. Darüber hinaus sank der Umsatz der Xbox-Plattform um 24 Prozent auf 306 Millionen US-Dollar, was auch daran liegen dürfte, dass Microsoft zuletzt viele Rabatt-Aktionen durchführte. Immerhin konnte Xbox Live um 30 Prozent wachsen und die Nutzerzahlen gingen um 18 Prozent nach oben.

Die Consumer-Sparte, zu der auch die Xbox gehört, legte dennoch um 8 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar zu. Der Gesamtkonzern steigerte den Umsatz um 6 Prozent auf 21,7 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn lag in dem Quartal bei 6,974 Milliarden US-Dollar (+5 Prozent), während der Nettogewinn von 5,66 Milliarden auf 4,985 Milliarden US-Dollar sank.

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