Microsofts Shannon Loftis glaubt nicht daran, dass reine Singleplayer-Spiele aussterben werden, aber die Finanzierung ist kompliziert.

Momentan wird viel darüber diskutiert, dass es bald keine grossen Singleplayer-Spiele mehr geben könnte, nachdem Electronic Arts das "Star Wars"-Spiel von Visceral Games in seiner bisherigen Form über den Haufen geworfen hat. Microsofts Xbox-Chefin Shannon Loftis ist nicht der Ansicht, dass reine Singleplayer-Spiele aussterben werden, aber die finanziellen Rahmenbedingungen werden komplizierter. Laut ihr ist das Erzählen von Geschichten immer noch sehr wichtig, zumal es auch viele Beispiel gibt, die beweisen, dass reine Singleplayer-Games sehr erfolgreich sein können: "Fallout 4" oder "Horizon: Zero Dawn". Allerdings wird dafür ein grosses Budget benötigt.
Singleplayer-Only-Spiele sind nicht tot, so Shannon Loftis, aber da die Gamer eine sehr detaillierte, hochauflösende und mehrere Stunden lange Story-Erfahrung erwarten, muss entsprechend viel Geld in ein solches Projekt investiert werden. Laut Shannon Loftis hilft zum Beispiel der Xbox Game Pass, solche Singleplayer-Spiele zu finanzieren. Insgesamt ist sie der Meinung, dass Singleplayer-Only-Games für immer existieren werden, auch wenn deren Verbreitung abnehmen könnte.