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Microsoft ist bei der Xbox Series X nicht an variablen Taktraten interessiert

Erfahrung der Entwickler im Fokus

News Michael Sosinka

Microsofts Jason Ronald ist jetzt darauf eingegangen, warum bei der Xbox Series X auf variable Taktraten verzichtet wird.

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Der Director of Program Management for Xbox Series X, Jason Ronald, sagte, dass man bei der Xbox Series X auf variable Taktraten verzichtet, da man die TFLOPs nicht noch höher treiben muss. "Wir konzentrieren uns darauf, die Erfahrung der Entwickler zu optimieren, um den Spielern das bestmögliche Spielerlebnis zu bieten, anstatt zu versuchen, bestimmte Rekordzahlen zu 'jagen'. Wir haben immer von beständiger und nachhaltiger Leistung gesprochen," so Jason Ronald.

Er ergänzt: "Wir hätten erzwungene Taktraten verwenden können, wir hätten variable Taktraten verwenden können: Die Realität sieht so aus, dass es für die Entwickler schwieriger wird, ihre Spiele zu optimieren, obwohl wir dadurch zum Beispiel höhere TFLOPs hätten erzielen können, als wir sie bereits haben. Aber das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste sind die Spielerlebnisse, die die Entwickler erschaffen können."

Zudem erzählt die reine Leistung nicht die komplette Geschichte: "Die Dinge gehen über die Zahlen hinaus, die wir vielleicht oder vielleicht auch nicht teilen. Sampler Feedback Streaming (SMS) ermöglicht uns das Laden von Texturen und lässt das SSD-Laufwerk als Multiplikator des physischen Speichers fungieren, der zu dem Speicher hinzukommt, über den die Maschine selbst verfügt. Wir haben auch eine neue API namens Direct Storage, die uns direkten Low-Level-Zugriff auf den NVMe Controller ermöglicht, so dass wir diese I/O-Operationen viel effizienter verwalten können."

Quelle: wccftech.com

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