Yakuza: Like a Dragon - Vorschau / Preview

Ein Ex-Yakuza mischt Yokohamas Unterwelt auf

Vorschau Sönke Siemens

Neuer Held, neue Sidekicks, neues Setting, neues Kampfsystem: Mit "Yakuza: Like a Dragon", dem nunmehr achten Hauptspiel der Reihe, krempelt SEGA seine Hit-Serie um wie nie zuvor. Wie gut das funktioniert, konnten wir während eines ausufernden Rendezvous mit der fast finalen PC-Fassung herausfinden.

Freiwillig ins Gefängnis gehen für eine Tat, die man nicht begangen hat. Für die meisten Menschen käme ein solcher Schritt nie in Frage. Anders bei Ichiban Kasuga. Als der angehende Yakuza im Jahr 2001 von seinem Patriarchen Masumi Arakawa gebeten wird, eine langjährige Haftstrafe für ein anderes, "nicht ersetzbares Clanmitglied" abzusitzen, willigt er ohne Diskussion ein. Denn Kasuga ist der festen Überzeugung, bei Arakawa in der Schuld zu stehen. Gleichzeitig malt er sich durch ein solches Opfer für die Zeit nach seiner Entlassung gute Aufstiegschancen innerhalb des Clans aus - schliesslich wird er durch seine Tat zum strahlenden Retter in der Not.

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Doch dann, 18 Jahre nach dem Ende seiner Haft, kommt alles ganz anders. Keine Menschenseele, weder Arakawa noch irgendjemand anderes aus seiner Clan-Familie, nimmt ihn am Ausgangstor des Gefängnisses in Empfang. Der erlösende Augenblick, den er so viele Jahre herbeigesehnt hatte, zerspringt in tausend Teile. Schlimmer noch: Als Kasuga, mittlerweile 42 Jahre alt, Arakawa kurz darauf vor anderen Clan-Mitgliedern zur Rede stellt, schiesst dieser ihm mit einer Pistole und begleitet von den Worten "Stirb für mich!" in die Brust.

Kasuga jedoch hat grosses Glück im Unglück. Wie durch ein Wunder findet er sich Tage später mit einer genähten Wunde zwischen stinkenden Müllsäcken irgendwo in Yokohama wieder. Wie zu erwarten kocht er vor Wut und hat seitdem nur noch ein Ziel: Herausfinden, warum man ihn so brutal hintergangen hat, und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft ziehen.

Bevor es allerdings so weit ist, gilt es, eine knapp 40-stündige Kampagne zu meistern, bei der ihr ins Kreuzfeuer drei verschiedener Banden geratet. Namentlich sind das der Yokohama-Liumang-Clan, angeführt vom Chinesen Tianyou Zhao, der Geomijul-Clan, angeführt von der Koreanerin Seong-Hui, sowie der Seiryu-Clan, angeführt von Ryuhei Hoshino.

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