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Zombie Army 4: Dead War - Test / Review

Starker Koop-Shooter

Test Video Benjamin Braun getestet auf PlayStation 4

Als Spin-off zu Rebellions "Sniper Elite"-Reihe gestartet, legt die Koop-Action der Briten den Fokus stärker auf blutige Feuergefechte statt taktischer Finessen. In abwechslungsreichen Einsatzgebieten der Kampagne und dem üppigen Horde-Modus mähen wir nicht nur allein tausende Nazi-Zombies nieder, sondern alternativ auch mit bis zu drei Mitspielern. Weshalb wir jede Menge Spass hatten und selbst nach 20 Stunden kaum genug kriegen können, erfahrt ihr in unserem Test.

Nazi-Schergen in Spielen kräftig aufzumischen, ist eigentlich immer ein ziemliches Fest. Man kann aber nicht nur die Krieger der selbsternannten Herrenrasse als B.J. Blazkowicz in "Wolfenstein" zur Strecke bringen. In "Zombie Army 4: Dead War" zerlegt ihr deren untote Abarten spektakulär in ihre Einzelteile. Aufgrund der Ziffer im Namen klingt "Zombie Army 4" nach der Bezeichnung einer langjährigen Serie. Tatsächlich erschuf das britische Entwicklerstudio Rebellion sie erst vor wenigen Jahren als Ableger zur taktiklastigen "Sniper Elite"-Serie. Der Nachfolger steht dem Vorgänger in puncto Action in nichts nach und kann allein oder wahlweise im Online-Modus mit bis zu drei Mitstreitern gespielt werden. Nachdem wir die neun Hauptkapitel der Kampagne und etliche Stunden im Horde-Modus erlebt haben, sind wir uns sicher: Freunde von Third-Person-Shootern mit Hang zum Koop dürfen sich dieses Abenteuer keinesfalls entgehen lassen!

Held im Anti-Nazi-Kampf

Screenshot

In "Zombie Army 4: Dead War" habt ihr Zugriff auf vier Kämpfer, die über individuelle Stärken und Schwächen verfügen. Manche sind im Nahkampf stärker, zäher oder besitzen spezielle Waffenkenntnisse. Am Ende macht das allerdings keinen gravierenden Unterschied, denn im Laufe der Kampagne könnt ihr euren Helden zunehmend an eure eigenen Bedürfnisse anpassen. Mit jeder Mission winken Upgrade-Punkte für die Schiessprügel eurer Wahl, die ihr an Werkbanken mit grösseren Magazinen, höherer Präzision oder Bonusschaden ausstattet. Der Fortschritt ist dabei stets motivierend geraten, da ihr kontinuierlich Aufwertungen freischaltet und mit Stufenaufstiegen auch nach unzähligen Spielstunden noch Zugriff auf immer neue Perks erhaltet. Soll ein Heilobjekt nicht nur euch, sondern auch den potenziellen Mitstreitern im Koop-Betrieb Gesundheit verleihen? Schadet und hemmt ihr Gruppen von Nazi-Zombies mit Elektro-Erweiterungen, oder richtet ihr lieber mehr Schaden bei einzelnen Feinden an? Es gibt eine Reihe von Optionen, mit denen ihr zielsicher eure ganz eigene Spielweise unterstützt. Eure Möglichkeiten erweitern sich dabei sehr vorbildlich, sodass auch nach Stunden keine Langeweile in den Massenschlachten aufkommt.

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