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2012-04-18T00:00:00+02:00

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations Was gibt’s neues in Konoha?

Test: PlayStation 3 · 18. Apr 2012 · Prigorius (paescu_lueoend)

Mit "Naruto: UNS Generations" erscheint der nun mittlerweile dritte Teil der Ninja-Storm-Serie knapp eineinhalb Jahre nach dem zweiten Teil. Konnte CyberConnect2 nochmals einen draufsetzen oder verkommt der neuste Ableger zu einer leeren Klopperei?

Kaum ist der Datenträger eingelegt, verlangt die PlayStation 3 auch schon nach einer knapp zehnminütigen Installation. In dieser Zeit könnt ihr euch also schon einmal gemütlich eine Tüte Popcorn vorbereiten! Nach der Installation fliegt das (wirklich sehr kurze) Intro über den Bildschirm, gefolgt vom der am Vorgänger angelehnten Menüauswahl. Da ich die Vorgänger bereits besitze, werde ich gleich mit einer kleinen Belohnung begrüsst: 50‘000 Kröten und 20 Kämpfer gleich von Beginn an spielbar. Wieso nicht?

Voller Vorfreude stelle ich erst einmal die Synchronstimmen auf Japanisch um und wähle gleich den Storymodus. Geschichte vom Anfang bis zum Ende, riesige Bosskämpfe, wir kommen!

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations

Geschichte auf Abwegen

Nun haben wir die Auswahl zwischen den Geschichten vom älteren und jüngeren Naruto, sowie der älteren Version von Sasuke. Die vielen schwarzen Silhouetten im Hintergrund lassen mich darauf schliessen, dass sich da noch einige weitere Geschichten freischalten lassen. Fangen wir doch gleich mit dem Shippuuden –Ego von Naruto an.

Was war ich positiv überrascht, als da doch noch ein längeres, komplett neu gezeichnetes Animeintro über den Bildschirm rauschte. Danach jedoch bereits Ernüchterung: Die ganze Geschichte wird in Standbildern erzählt, immerhin aber von den Originalsynchronsprechern gesprochen. Es werden einige Kämpfe gefochten, danach flimmert ein kurzes Outro über den Bildschirm und eine neue Geschichte wird freigeschaltet. Ende!  In knapp 6 Stunden ist der Storymodus durchgespielt und man hat alle Charaktere zur Auswahl.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Generations

Zwar ist es lobenswert, dass knapp 60 Minuten komplett neues Material gezeichnet wurden (vor allem einige der älteren Szenen, welche bisher nur im 4:3-Format zu sehen waren, sind erwähnenswert!), allerdings täuscht dies nicht über den Rückschritt im Gegensatz zum Vorgänger hinweg.

Wo sind die gewaltigen Bosskämpfe hin? Wo ist die detaillierte Welt geblieben, in der man sich frei bewegen darf? Wieso wird die Geschichte nur so mässig erzählt? Jemand, der Naruto nicht kennt, wird damit wohl nicht so viel anfangen können.

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