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Logitech G231 Prodigy Gaming Headset - Test

Preiswert oder doch nur billig?

Hardware: Test Video Ulrich Wimmeroth

Ein Gaming Headset von Logitech für unter 60 CHF, kann das was? Wir haben die neue Prodigy-Reihe des Schweizer Hardwareherstellers genauer unter die Lupe genommen und das günstige Stereo-Headset "G231" an PC und Konsole ausprobiert. Ob sich der Griff in den Geldbeutel lohnt, erfahrt ihr in unserem Test.

Peripherie für den preisbewussten Gamer, so lautet das Motto der Prodigy-Serie von Logitech. Entsprechend gibt es jetzt Maus, Tastatur und Headset, was der Gamer eben so braucht, auch für den ganz schmalen Geldbeutel. Wir haben uns die gesamte Serie genau angeschaut und berichten euch in den nächsten Wochen über die Qualität der Peripheriegeräte. Beginnen wollen wir mit dem Headset "G231 Prodigy", das mit einem Strassenpreis Richtung 50 CHF im unteren Preissegment angesiedelt ist.

Leichtgewicht mit minimalem Funktionsumfang

Screenshot

Gerade einmal 225 g bringt das stereophone Leichtgewicht auf die Waage. Mit ein Grund: Bis auf die Laufschienen des Bügels und den Ohrhörergelenken findet sich keinerlei Metall in dem Headset. Ansonsten findet sich reichlich graues Plastik, dass sich zwar modisch von der leuchtend orangen Farbe der Bügelpolsterung- und Ohrmuschelapplikationen abhebt, aber eben auch einen entsprechend schalen Ersteindruck hervorruft. Dieser wird von unangenehmen Quietschgeräuschen untermauert, die beim Drehen der Ohrmuscheln entstehen und auch nach einiger Probezeit weiterhin vorhanden sind. Ob da ein Tröpfchen Öl helfen würde, haben wir dann aber lieber nicht ausprobiert. Und wenn wir schon mal am meckern sind, da wäre auch das Mikrofon zu erwähnen, dass sich am vorderen Teil eines langen Gummiarms befindet, entsprechend flexibel justierbar ist und sich zwar hochklappen, aber nicht vollständig abnehmen lässt. Hier wäre eine Steckverbindung wünschenswert gewesen, immerhin handelt es sich ja um ein analoges Headset, das auch am Smartphone oder der HiFi-Anlage seines Dienst versehen kann. Da braucht es ja kein Mikrofon.

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