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Call of Duty: Infinite Warfare mit 60 FPS

Soll super aussehen, aber keine Koop-Kampagne

News Michael Sosinka

Technisch soll "Call of Duty: Infinite Warfare" einen grossen Schritt nach vorne machen. Ausserdem werden wieder 60 FPS unterstützt.

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Während eines Livestreams haben der Narrative Director Taylor Kurosaki und der Design Director Jacob Minkoff einige weitere Infos zu "Call of Duty: Infinite Warfare" verraten. Dabei wurde erneut gesagt, dass man mit Militär-Experten gesprochen hat, um sicher zu gehen, dass die grossen Raumschiffe von innen wie echte Flugzeugträger aussehen. Es gibt zwar das Sci-Fi-Szenario, aber man will es nicht zu abgehoben gestalten. Militärische Kriegsführung im Weltraum wurde noch nie realistischer dargestellt, heisst es.

Die Retribution ist ein Trägerschiff, das als Hub dient. Man kann sich frei bewegen und beispielsweise die Waffenkammer besuchen. Tausende von Leuten dienen auf der Retribution, die alle miteinander interagieren und arbeiten. Man wählt auf dem Schiff seine Missionen aus und erledigt auch optionale Aufträge, um zusätzliche Story-Sequenzen zu erleben, die nicht unbedingt von allen Spielern gesehen werden. Die Story hat übrigens nichts mit "Call of Duty: Ghosts" zu tun und sie wird nicht kooperativ spielbar sein. Dafür ist der Zombie-Modus gedacht.

Der dreijährige Entwicklungszyklus hat dazu geführt, dass die Technik viel weiter nach vorne gebracht werden konnte. Es soll eine komplett neue Rendering- und Lighting-Engine geben, die "super-schön" aussieht. Die Streaming-Technologie erlaubt es, dass man sich ohne Pausen vom Bodenkampf in einen Raumjäger setzen und los fliegen kann. Man darf sogar auf dem Träger landen, eine Mission auswählen und sofort das neue Ziel ansteuern, ohne jegliche Ladebildschirme.

Darüber hinaus werden wieder die 60 Bilder pro Sekunde unterstützt, wobei sich die Entwickler bisher nicht zur Auflösung geäussert haben. "Call of Duty: Infinite Warfare" wird am 4. November 2016 für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen.

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