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World Cup Ping Pong (Sale)

Spielspass dank exakter Steuerung

Test Guest getestet auf Tropico 2: Die Pirateninsel

So spartanisch der Look im ersten Moment auch erscheint, bei genauerer Betrachtung hat es dieses Ping-Pong-Simulation faustdick hinter den Ohren. Doch zum wirklichen Hit fehlt dem Spiel leider etwas Essenzielles. Worum es sich dabei handelt erfahrt ihr hier.

Rockstar Games hat es vor einiger Zeit mit "Table Tennis" vorgemacht und gezeigt, dass ein simple Spielidee auch im Next-Gen-Zeitalter noch funktionieren kann. Damals hat man sich viel von der Wii-Version versprochen, doch die bewegungssensitive Steuerung wurde nicht ganz so toll umgesetzt, wie man sich dies eigentlich gewünscht hätte. Ganz anders geht "World Cup Ping Pong" die Sache an. Hier setzt man statt auf High-End-Grafik lieber auf ein ausgereiftes Gameplay und ein exakte Bewegungserkennung. Hat man sich für eine von acht  Nationen, die Schweiz ist leider nicht dabei, und einen von drei Schlägertypen entschieden, darf man auch schon an den Start gehen. Anfänger üben den Umgang erst Mal im "Practice Mode", wer will darf sich aber auch gleich in einem Turnier oder dem "Arcade Mode" versuchen. Letzt genannter fungiert quasi als Minispiel, in dem man auf der Tischtennisplatte angezeigte Kreise mit dem Ball treffen muss. Kein leichte Übung, wie sich herausstellte, doch eine die anspornt immer weiterzukommen. Das Herzstück liegt aber auf dem Spiel gegen Gegner. Von beiden Opponenten sieht man jeweils nur den Schläger. Mittels Finger auf dem Touchscreen bewegt man den Schläger dann in alle erdenklichen Richtungen. Dies funktioniert erstaunlich akkurat und genau, sogar angeschnittene Bälle lassen sich mit etwas Übung erzielen. Nur das Aufschlagen ist etwas unglücklich gelöst, da man den Ball nicht Hochwerfen und dann Schlagen kann. Alles in allem ist das Gameplay aber das heimlich Highlight dieses Titels.

Dies kann man von der mehr als kargen Präsentation allerdings nicht behaupten. Eine Tischtennisplatte, zwei Schläger und jede Menge Braun- und Schwarztöne in der Umgebung sind zwar zweckdienlich aber schön sieht anders aus. Dafür ist die Ballphysik nachvollziehbar und bietet selten Anlass zur Kritik. Für den fehlenden Multiplayermodus darf dafür heftig Kritik ausgeteilt werden. Zwar darf man sich zu zweit an einem iPod Touch/iPhone messen, doch eine Online- oder Wi-Fi-Multiplayermodus sucht man vergeblich. Das Spiel ist auch als kostenlose dafür abgespeckte "Lite"-Version erhältlich.

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