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Farpoint - Test

So muss ein VR-Shooter sein

Test Video Martin Mayer getestet auf PlayStation 4

Nach den ersten paar Wellen seit dem Start von Sonys VR-Headset ist es mit grösseren Neuveröffentlichungen eher ruhig geworden. Nun steht mit dem VR-Shooter von Impulse Gear ein neuer Exklusivtitel an. Dabei handelt es sich aber nicht bloss um eine grosse Spieleproduktion, sondern auch um einen Titel, der optional mit einem brandneuen Controller spielbar ist. Funktioniert der Shooter auch ohne den sogenannten Aim-Controller genauso gut? Und vor allem: Ist „Farpoint“ am Ende nur eine 08/15-Ballerei oder genau das VR-Erlebnis, auf das Shooter-Fans schon lange warten? Hier erfahrt ihr es!

Eigentlich wollten wir mit unserem Space-Shuttle bloss die beiden Wissenschaftler Grant Moon und Eva Tyson von der Weltraum-Station Pilgrim abzuholen. Dazu allerdings kommt es nicht. Kaum sind wir vor Ort angekommen, reisst ein Wurmloch auf, das erst die beiden und schliesslich auch uns an einen fremden Ort katapultiert. Gerade noch so gelingt es unserem namenlosen Helden, die Fluchtkapsel zu zünden, mit der er auf einem unerforschten Planeten landet. Dort findet ihr Hinweise, dass auch die Wissenschaftler das Unglück lebend überstanden haben. Dumm nur, dass ihr bei der Nachverfolgung ihrer Spuren im PS4-Exklusiven VR-Shooter „Farpoint“ auf unzählige ausserirdische Kreaturen trefft, die euch nach dem Leben trachten. Wir haben für euch bis zum Ende überlebt und verraten euch, ob „Farpoint“ sein Geld wert ist.

Aim-Controller oder Dual Shock 4?

Ihr könnt „Farpoint“ auch separat erwerben und mit dem Dual Shock 4 steuern. Allerdings würden wir euch dringend dazu raten, direkt zum Bundle aus Spiel und Aim-Controller zugreifen. Denn damit habt ihr das mit Abstand beste Spielerlebnis! Beim Aim-Controller handelt es sich, wie ihr wahrscheinlich bereits wisst, um einen neuartigen Controller für die PS4, die grob der Form einer Handfeuerwaffe nachempfunden ist. Das Plastikding mag von aussen betrachten vielleicht nicht den Anschein machen, aber wenn ihr es in der Hand haltet und dabei die PlayStation VR auf dem Kopf habt, werdet ihr wahrlich das Gefühl haben, die im Spiel verfügbaren Schiessprügel wie Schrotflinte, Scharfschützengewehr oder Plasmakanone in der Hand zu halten.

Screenshot

Zu verdanken ist das vor allem dem sehr genauen Tracking der Knarren, aber auch einem perfekten Kompromiss aus Grösse und Gewicht des Aim-Controllers. Immerhin will niemand nach einer zweistündigen Spielsession Muskelkater in den Armen haben, aber auch nicht das Gefühl haben, ein übertrieben leichtes Federgewicht in der Hand zu halten. Die Fortbewegung erfolgt über einen Analogstick am vorderen Griffpunkt des Controllers. Bewegungen zur Seite sind eingeschränkt möglich, indem ihr entsprechend eure Blickrichtung ändern. Im Optionsmenü könnt ihr aber auch die frei Drehung mittels des Analogsticks am hinten Griffpunkt aktivieren. Die Besonderheit am Waffenhandling in „Farpoint“ ist, dass ihr hier tatsächlich durchs Visier respektive über Kimme und Korn zielt. Das heisst, ihr haltet den Aim-Controller wirklich in der entsprechenden Position vor euch, um auf die Gegner zu zielen. Das funktioniert so dermassen gut und präzise, dass wir „Farpoint“ gar nicht genug dafür loben können, wie gut und intuitiv sich das anfühlt.

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