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Alan Wake's American Nightmares

Ein genialer Serienauftakt oder das Ende von Alan Wake?

Test Fnorm getestet auf Xbox 360

Die Horde macht mich krank

Einige Dinge wiederum zerstören die Stimmung. Nichts Weltbewegendes, aber so mancher Charakter kommt echt schlampig daher, wie aus einer Parodie. Es ist aber nicht sehr auffällig, nur stört es etwas in der Gesamtstimmung. Will der Titel doch ein „Psychological Action-Thriller“ sein. Alan fühlt sich jetzt auch schneller anfälliger an und ist stets eher Puste als zuvor. Auch mancher Angriff  ist echt derb und verringert eure Lebenspunkte massiv. Neue Waffen sind immer gern willkommen, aber eine Nagelschusspistole à la Handwerker? Kommt ein wenig rüber wie ein Actionheld aus einem Blutrausch-Film. Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden, es ist wie gesagt nichts Gravierendes. Screenshot

Das Hauptspiel ist grundsätzlich dasselbe, mit neuer Handlung und neuen Charakteren. Es wird euch nur ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Dafür hat „Alan Wake´s American Nightmare“ jedoch einen neuen Survival-Modus spendiert bekommen. Denk nicht, dass es so einfach wäre! Überlebt zehn Minuten Wellen mit zunehmend intensiveren Feinden, die immer stärker werden, auf Maps, die im Hauptspiel nicht enthalten sind. Wenn ihr eine gewisse Anzahl an Feinden erledigt, ohne Schaden zu nehmen, gibt es einen Multiplikator. Aber werdet ihr einmal verletzt, ist er weg. Am Anfang ist es echt hart, habt ihr euch aber erst einmal eingefuchst, werdet ihr alle Wellen (bzw. die zehn Minuten) überstehen.

Es klingt sehr nach dem Horde-Modus aus „Gears of War“, aber Alan ist keine Marcus Fenix. Für den Anfang gibt es keine Koop, was sehr schade ist - wäre es doch eine Möglichkeit, endlich wieder Barry Wheeler in Action zu sehen und zweitens ist es mehr Nervenaufreibend als was Anderes. Screenshot

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