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Gravity Rush

Schweben wie eine Katzen-Feder

Test Benjamin Kratsch getestet auf Playstation Vita

Kampf den Nevi

Kats Aufgabe ist es den Ursprung der Gravitationsstürme zu erkunden und die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Doch das wollen dunkle Mächte verhindern, die immer wieder angreifen. So werden unsere Jump-and-Run-Einlagen immer wieder durch Kämpfe und Bosskämpfe unterbrochen. Kat wirbelt dabei durch die Luft, teilt mit schnellen Tritten und Schlagkombos aus, nutzt aber wiederum auch ihre Gravitationsfähigkeiten. So visieren wir einen Gegner an, laden den Angriff auf, drücken aufs Knöpfchen und schon schiessen wir durch die manipulierte Erdanziehungskraft wie eine Rakete auf den Gegner zu und erhöhen so unseren Schaden. So ziehen wir gegen die Nevi zu Felde, im Grunde kleine schwebende Monster, die später zu glutroten Feuerbergen heranwachsen, aus denen Stacheln schiessen oder  Bossgegner, die ein bisschen an "God of War: Ascension" erinnern. Das sind Kolosse mit Haut so rot wie Lava, die in sich zerfliessen und mit mächtigen Pranken nach uns schlagen so wie Hades in der Unterwelt. Screenshot

Stasisfelder gegen das Wackelpudding-Monster

Später erschaffen wir auch Stasisfelder, die die ganze Umgebung ansaugen, die ganze Hauswände hinfortreissen und zu einem mächtigen Ballen aus Stein, Geröll und Mörtel vermischen was wir dem Feindespakt um die Ohren hauen. Der Clou: Je weiter weg wir das Stasisfeld errichten, desto mehr Gegenstände werden angesaugt. Aber Vorsicht: Je weiter weg ihr das Feld schafft, desto weiter ist auch der Weg zum Bossgegner wodurch der Angriff unter Umständen abgeschwächt werden kann. Bosse materialisieren sich meist aus den Magnetstürmen, die über die Erde ziehen. Es sind also nicht die üblichen Monstern, Mechs oder gigantische Wesen, die mit Autobahnen um sich werfen wie in "Bayonetta", sondern sie wirken wie roter Wachelpudding, der hin und herwabert. Wie in Segas "Vanquish" gilt es die Schwachstelle zu finden und draufzuhalten. Allerdings weniger mit Waffengewalt und mehr mit Gravitationsangriffen. Witzig dabei: Wenn wir mit Tritten auf das Monster einprügeln, verformt es sich. Ein bisschen so als würdet ihr mit einem grossen Löffel gegen Wackelpudding schlagen, der wabert dann ja auch hin und her. Das "Ding" wiederum antwortet mit mächtigen Faustschlägen, denen wir durch Streichen über das Vita-Touchpad mit Hechtsprüngen ausweichen.Screenshot

Ein bisschen Rollenspiel, viel Jump-and-Run

Neben den Kämpfen warten viele "Challenges" in der Stadt, also Herausforderungen. Mal will einer das wir innerhalb eines Zeitfensters seine Frau retten, mal müssen wir ein Gebäudeteil stützen wie Spider-Man in seinen besten Zeiten. Je schneller wir sind, desto mehr lila Juwele werden in der Stadt versteckt. Die Juwele dienen als Rollenspielelement, wir können sie quasi als Rune wie in "Diablo 3" auf verschiedene Spezialfähigkeiten einsetzen. So erhöhen wir entweder unsere Geschwindigkeit, verdoppeln unsere Angriffspower bei Kämpfen oder aber verkürzen die Regenerationszeit des Gravitationswürfels, dessen Energie wie gesagt auf einer Leiste abzulesen ist.

Gewinnspiel-Begriff: "Gravity" (Was ist das?)

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