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Halo 5: Guardians - Vorschau

Der Master Chief als Staatsfeind Nummer 1

Vorschau Benjamin Kratsch

Neue Demo und ohne Ende Infos von der Comic Con 2015: wir sagen euch, warum der Master Chief zum Staatsfeind wird und die Covenant plötzlich Englisch reden, sich das Fireteam-Befehlssystem ein bisschen nach „Mass Effect 4: Andromeda“ anfühlt und welche Rolle eigentlich Hollywood-Star Nathan Fillion im Xbox One exklusiven Blockbuster von 343 Industries spielt. „Halo 5: Guardians“ – grosse Preview.

v. Ryan Southardt / Benjamin Kratsch

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Ruhe liegt über der Botschaft der Outer Colonies. Mächtige Raumschiffe schweben in den ersten Minuten von „Halo 5: Guardians“ über der Stadt, verschliessen die Korridore ins Innere. Doch in der luxuriösen Glasfestung scheint kaum noch Jemand zu leben. Der Master Chief war hier, hat er all diese Kreaturen getötet? 19 sind K.I.A., zahlreiche verwundet. Eigentlich sollten hier Friedensverhandlungen stattfinden, doch die hat John 117 scheinbar attackiert. Ein Botschafter der Menschen soll sich unter seinen Geiseln befinden, der Alien-Delegation habe er Schutz versprochen. Was ist nur mit dem Master Chief los? Ist er nach dem Ableben respektive der Löschung seiner einzigen Bezugsperson Cortana durchgedreht und hat die Seiten gewechselt? Laut dem Office of Naval Intelligence (ONI), dem Geheimdienst der UNSC, ist er nicht alleine, er hat alte Kameraden rekrutiert: Fred, Linda und Kelly, das Spartan II Blue-Team. Und wen spielen dann wir? Beide Teams und das dürfte die Geschichte von „Halo 5“ zu einer der spannendsten machen, die je erzählt wurde.

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In der Geschichte gibt es immer wieder Schnitte, ihr erlebt mal die Story aus der Perspektive von Agent Locke, der sein Fireteam Osiris anführt. Und mal aus der des Master Chief. Eine spannende Idee, selten hatte man so einen starken Bezug zum Antagonisten. Oder vielleicht hat ja der Chief auch einen Grund für sein Wirken? Doch als wir in die Demo einsteigen, ist all das noch nicht geschehen und in der Rolle des Master Chief sollen wir unseren Job tun, wie wir ihn schon lange machen: Beweise finden, Gegner ausschalten, Informationen beschaffen. Denn acht Monate nach den Ereignissen aus „Halo 4“ werden ganze Planetensysteme attackiert, auseinander gerisssen und zerstört. Entwickler 343 Industries will sich natürlich noch nicht zu tief in die Karten schauen lassen, doch alles deutet auf einen Angriff mit Forerunner-Technologie hin. Unser Job jedenfalls ist es Argent Moon aufzusuchen, ein verlassenes Forschungsschiff von ONI. Wir finden die Weltraumstation in einem Asteroidenfeld wieder, gehen in einer Zwischensequenz an Bord, doch die Covenants sind bereits da. Ein paar Schüsse später, ist der Boden geflastert mit den ersten Covenant-Truppen. Es werden nicht die Letzten sein.

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