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Digimon World: Next Order - Test

Leb’ deinen Traum?

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 4

Die "Digimon" konnten leider nie den gleichen Erfolg wie die bekannteren «Pokémon» feiern, trotzdem haben sie bis heute viele treue Fans. Eingefleischte Anhänger haben vor etwa 15 Jahren ein recht obskures Spiel namens "Digimon World" gespielt. Lange gab es bei uns keinen solchen "Digimon"-Ableger mehr, doch nun erreicht uns ein neuer "Digimon World"-Titel für der PS4! "Zwei Digimon werden dich begleiten. Die besten Freunde aller Zeiten. Ihr seid ein Team und werdet alle Abenteuer bestehen…" - nach dieser (angepassten) nostalgischen Gesangseinlage nun zu unserem Test!

In einer anderen Dimension gefangen

Zu Beginn des Spiels wählt ihr euren Haupthelden. Zur Wahl stehen ein Junge namens Takuto und ein Mädchen namens Shiki. Daraufhin werdet ihr direkt in eine andere Dimension katapultiert – "Digimon" trödelt da nicht herum. Nach einem ersten harten Kampf gegen einen unbekannten Gegner landet ihr in Floatia. Hier klärt euch Jijimon auf: Die bösen Machinedramon terrorisieren diese einst friedliche Welt und deswegen haben viele Digimon die Stadt Floatia verlassen.

Eure Aufgabe ist nun die folgende: Bringt die Digimon zurück. Dadurch wird Floatia erneut florieren. Wer weiss – vielleicht kann die Machinedramon-Bedrohung endlich beseitigt werden und ihr könnt wieder nach Hause in die reale Welt.

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Die Story von "Digimon World" ist simpel gestrikt und recht unterhaltsam, aber nicht besonders originell. Die Gameplay-Aspekte stehen im Zentrum des Spiels und schlussendlich geht es darum, starke Digimon heranzuzüchten und die Stadt Floatia wiederaufzubauen. Dank der etwa 230 Digimon, einigen Open-World-Elemente und viel Grinding erreicht ihr schnell die 45-Stunden-Marke.

Ein starkes Trio

Ihr durchstreift die verschiedenen Gebiete und sucht nach Ressourcen und Digimon, damit ihr Floatia weiter ausbauen könnt. Einige Digimon schliessen sich euch sofort an, andere verlangen zuerst etwas von euch. Natürlich trefft ihr unterwegs auch auf Gegner, die ihr mit zwei Digimon an eurer Seite bekämpft.

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Das Kampfsystem ist in Echtzeit, auch wenn ihr für eure Befehlseingabe das Geschehen kurz anhalten könnt. Eure zwei Digimon kämpfen zum Teil automatisch, ihr müsst aber regelmässig Befehle erteilen. Durchs gezielte Anfeuern erhaltet ihr Punkte, die ihr für spezielle Moves benötigt. Später können eure Digimon, dank der ExE-Funktion, sogar kurzweilig fusionieren und besonders mächtig werden. Das Kampfsystem ist in Ordnung und macht recht lange Spass. Dennoch ist irgendwann die Luft raus. Vielleicht liegt das an den automatisierten Aspekten des Kampfes oder daran, dass die Taktik im Vergleich zum Level und Statuswerten eurer Digimon oft zweitrangig ist.

Eure digitalen Freunde trainiert ihr in der Trainingshalle. Mit unterschiedlichen Übungen verbessert ihr dort die Attribute eurer Monster. Die meisten eurer Begleiter können sich dadurch entwickeln und werden so auch stärker.

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