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DOOM Eternal - Vorschau / Preview

Die Rückkehr des Shooter-Königs

Vorschau Video olaf.bleich

Schnell, knallhart und überraschend komplex: Wir haben "DOOM Eternal" drei Stunden angespielt und verraten, wieso der Shooter Serienfans begeistert, aber trotzdem jede Menge Neuerungen bietet.

"DOOM" - dieser Name ist weit mehr als nur ein Videospiel. Er ist purer Kult, denn id Softwares Actionserie gehört zu den grossen Innovatoren im Shooter-Genre. Und genau deshalb ist ein neues "DOOM" auch immer etwas Besonderes. Nach dem Reboot der Serie 2016 steht id Software mit dem Nachfolger "DOOM Eternal" erneut unter Druck. Die Erwartungen an den Shooter-Primus sind hoch. Beim Anspieltermin in Berlin zockten wir die ersten drei Levels ausführlich Probe. Story-Spoiler verkneifen wir uns an dieser Stelle, stattdessen erklären wir, wieso das Projekt ein neues Kapitel für die Shooter-Serie aufschlägt.

Der Kampf Gut gegen Böse

In "DOOM Eternal" legt ihr euch einmal mehr mit den Mächten der Finsternis an. Die Dämonen haben sich bereits auf der Erde ausgebreitet, und nur einer kann die Welt vor der Bedrohung retten: der DOOM Slayer! Der mächtige Krieger stellt sich den Kräften der Unterwelt, und so wundert es wohl kaum, dass wir bereits in den ersten Spielstunden einige hochrangige Dämonenbosse und Kultführer wortwörtlich einen Kopf kürzer machen. In den Filmsequenzen geizt id Software nicht mit Schock- und Splatter-Momenten.

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"DOOM Eternal" präsentiert sich storylastiger als seine Vorgänger, schenkt euch mit versteckten Dokumenten zusätzliche Informationen und lässt euch sogar innerhalb der Rätsel alte Technologien einsetzen und in die Haut eines Revenant schlüpfen. Immer wieder müsst ihr zudem Energiezellen sammeln und damit Wächter antreiben. Mit einer gewaltigen Roboterhand sprengt ihr kurzerhand eine Wand, mit einem Speerkämpfer durchbrecht ihr Barrikaden.

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Der Slayer präsentiert sich dabei gewohnt wortkarg und lässt stattdessen lieber seine Taten für sich sprechen. Im Vergleich zu früheren Spielen aber wirkt "DOOM Eternal" deutlich vielschichtiger und komplexer: Vorbei die Zeiten, als wir uns einfach nur durch Monsterhorden ballerten und Schlüsselkarten sammelten. Im neuesten Ableger der Kultserie springen wir über Lava-Seen, hangeln uns an Felswänden entlang und lösen Umgebungsrätsel.

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