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Razer Raion Fightpad - Hardware-Test

Prügelspass ohne Joysticks

Hardware: Test Video Franziska Behner

8-Wege-D-Pad, aber keine Sticks?!

Auf den ersten Blick scheint beim Fightpad von Razer etwas zu fehlen. Andere Controller haben - ganz gleich, welche Marke - zwei Sticks zum Steuern der Kamera oder Bewegen der Figur. Der Raion kommt komplett ohne dieses Feature aus. Stattdessen dürft ihr selbst entscheiden, ob das Digitalkreuz diese Funktionen übernehmen soll. Ein wenig versteckt, gleich neben dem Anschluss für Kopfhörer, könnt ihr den entsprechenden Schieberegler auf der linken Seite finden.

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Gleich rechts davon ist ein weiterer Schalter, der die Funktionalität er R1/R2-Zusatztasten regelt. Solltet ihr sie nicht nutzen wollen, können sie binnen einer Sekunde in R3/L3-Buttons umgewandelt werden. Damit kann sich jeder Spieler das Pad so einstellen, wie es gerade gebraucht wird. Abseits dessen gibt es allerdings keine Möglichkeiten, den Raion zu verstellen oder gar Profile anzulegen.

Das 8-Wege-D-Pad soll zudem schwierige Kombos und Greifattacken deutlich vereinfachen, da nicht mehr zwei Tasten gleichzeitig dafür gedrückt werden müssen. Das typische "oben und rechts" für einen Wurfangriff hat nun einen eigenen Taster genau dazwischen und schliesst somit die Lücke im wahrsten Sinne des Wortes.

Auffällige Details

Bleiben wir doch direkt beim Ersteindruck: Ähnlich wie beim Raiju TE von Razer wirkt das Fightpad schon fast ein bisschen wie ein Spielzeug. Die teilweise recht blasse Beschriftung, das minimale Gewicht und die dazu kombinierten Materialien sind einzeln betrachtet nicht schlecht, aber auch nicht wie bei einem High-End-Produkt.

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Ein weiterer Hingucker ist definitiv das Kabel, das uns stark an PS2-Zeiten erinnert. Beim Raion lässt es sich nämlich nicht entfernen, sodass ihr ihn beim Spielen permanent angeschlossen haben müsst. Da das Kabel über 3 Meter Länge verfügt, ist das beim Zocken bisher nicht negativ aufgefallen. Ganz im Gegenteil: Dadurch ist der Akku niemals leer, und alle Eingaben werden präzise übertragen.

Der Controller ist für Konsolenspieler und PC-Liebhaber gleichermassen geeignet. Er lässt sich ganz leicht via USB an die gewünschte Hardware anschliessen. Auf der Rückseite findet ihr einen kleinen Schalter, über den der PC- beziehungsweise PS4-Modus eingestellt wird. Verwendet ihr den Controller gerade nicht, lässt sich der USB-Port mit einer kleinen Kappe verschliessen, um ihn vor Krümeln und anderweitiger Verschmutzung zu schützen.

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