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Titanfall

E3-Enthüllung: Im Transformer sitzt ein Menschlein

Vorschau Benjamin Kratsch

Respawn Entertainment, das ehemalige "Call of Duty"-Studio lüftet sein Geheimnis: "Titanfall" heisst das Baby, erscheint exklusiv für Xbox One, sieht fantastisch aus und fühlt sich erstaunlich agil an. Die namensgebenden Titan-Mechs sind nämlich keine schwerfälligen Schrotthaufen, sondern höchst agile Hightech-Roboter, die mit ihren Düsen auch auf Dächer springen können. "Titanfall" - Das Mega-Preview

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Einst erschufen sie mit "Call of Duty" das grösste Shooter-Imperium und die erfolgreichste Spielmarke aller Zeiten: Infinity Ward. Nach einem brutalen Rechtsstreit mit Activision gründete ein Grossteil des Teams rund um Vince Zampella "Respawn Entertainment". EA nahm das neue Super-Studio direkt unter Vertrag und das hier ist ihr erstes Baby: "Titanfall", ein Mulitplayer-Shooter, der mit intelligenten Schlachten, viel Spezialequipment wie Jetpacks und einer Messerspitze "MechWarrior "Call of Dutt: Ghosts" angreifen will.

Kein Singleplayer, sondern "Story driven Multiplayer"

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Respawn geht einen sehr riskanten Weg, denn sie verzichten komplett auf eine Kampagne. Das heisst allerdings nicht, dass hier wie in "Call of Duty: Ghosts" und "Battlefield 4" einfach Multiplayer-Maps ohne grossen Kontext gespielt werden, stattdessen will der kalifornische Entwickler auch in Sachen Story Gas geben. Game Director Steve Fukuda verspricht vollmundig eine Geschichte, die weniger von dem sonst üblichen Patriotismus und mehr von Gesellschaftskritik angetrieben werden soll. Als Referenz nennt er mehrmals Neil Blomkamps fantastisch geschriebenes Sci-Fi-Abenteuer "District 9", in der ein Soldat jahrelang selbst die Aliens auf seinem Planeten unterdrückt, sich dann mit ihnen anfreundet und mit ihnen gegen die Oppressoren kämpft.

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