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The Awakened Fate Ultimatum - Test

Gottes Wege sind unergründlich!

Test Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 3

Mit „The Awakened Fate: Ultimatum“ erreicht uns der direkte Nachfolger zu „The Guided Fate: Paradox.“ Auch in diesem Spiel geht es darum, wie ein junger Mann auserwählt wird, um Gott zu spielen. Dabei wird diesmal die feine Linie zwischen Gut und Böse immer verschwommener und unklarer. Was sollte ein Gott – DER wahre und einzige Gott – in schwierigen Situationen tun? Zwischen hammerharten Dungeons müsst ihr euch immer wieder entscheiden, ob ihr ein gütiger oder ehrfurchtgebietender Himmelsvater sein wollt. Möge Gott euch beistehen! Ach nee, geht gar nicht, das seid ja IHR!

What if God was one of us?

Jewels altbekanntes Lied beschreibt die Situation im Spiel gut: Was, wenn Gott in Wirklichkeit nur eine stinknormale Person wäre? Unser Hauptcharakter, der Teenager Shin Kamikaze, stirbt und wird dank des Fate-Awakening-Kristalles wieder zum Leben erweckt. Doch diesmal als Gott, der Allmächtige. Zugegeben, noch nicht total allmächtig, aber er wird sich ganz doll anstrengen, um richtig imposant zu werden. Die Engel benötigen nämlich einen neuen Gott, um den Krieg gegen die Dämonen zu gewinnen.

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Obwohl Möchtegern-Gott Renya damals in „The Guided Fate Paradox“ den Dämonen-Obermotz ins Nirvana geschickt hatte, befinden sich die Engel immer noch im Nachteil. In diesem Sequel gibt es daher einen neuen Gott und andere Engel, die ihm Hilfe leisten. So wie damals Renya bekommt auch Shin seinen ganz persönlichen Engel, die süsse Jupiel. Doch er gibt sich nicht nur mit Engel ab, auch Dämonen und zwielichtige Gestalten kommen ihm über den Weg.

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Die Story ist etwas weniger spannend als die des Vorgängers, aber trotzdem unterhaltsam. Leider sind die Charaktere etwas zu typisch und der Hauptcharakter äusserst quengelig und vor allem anfangs recht nervig. Diesmal spielen jedoch Entscheidungen eine wichtigere Rolle. Ihr werdet stets vor Kopf zerbrechende Entscheidungen gestellt und euch wird manchmal der Kopf rauchen, bis eine Entscheidung getroffen wird. Solltet ihr beispielsweise einen gefangenen Dämon töten oder ihm doch verzeihen? Immerhin hat dieser eine Familie. Einfach sind die Entscheidungen nicht und sie wirken sich auch auf die Story aus. Nicht alle gleichermassen, doch es gibt genügend Schicksale, die letztlich von euren Launen abhängen.

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