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Assassin's Creed 4: Black Flag

Hisst die Flaggen!

Test Christian Sieland getestet auf PC

Die Technik

Optisch sucht „Assassin’s Creed 4: Black Flag“ seinesgleichen. Wer schon immer einmal Urlaub in der Karibik machen wollte, sollte zunächst einen Blick in die Spielwelt von Edward Kenway werfen. Dennoch gibt es kleinere Kritikpunkte, die allerdings auf hohem Niveau sind. So kommt es immer wieder zu Kantenflimmern, die zwar nicht sonderlich auffällig sind, ein geschultes Auge aber dennoch stören. Auch der Unterschied zwischen den Next-Gen-Konsolen und den alten Konsolen ist nicht sonderlich gross. Teilweise kam es uns sogar so vor, als wenn das Spiel auf der Xbox 360 besser aussieht, als auf der PS4. Doch trotz dieser kleineren Grafikfehlern, ist das Piratenabenteuer ein schönes Spiel geworden. Die Welt ist glaubhaft gestaltet worden, die Vegetation dicht und die Texturen scharf. Das alles trägt zur grandiosen Atmosphäre bei, wobei allerdings auch die Soundkulisse nicht ganz unschuldig ist. Habt ihr einmal eine Seeschlacht hinter euch gebracht, dröhnen euch erst einmal die Ohren. Steht ihr mit Edward auf eurem Schiff und feuert einen Kugelhagel auf den Feind, erschlägt euch der erstklassige Sound nahezu. Doch auch in den eher ruhigen Passagen kann der Sound überzeugen. So empfinden wir die deutsche Synchronisierung als sehr gelungen. Die Figuren haben bekannte Sprecher bekommen und bringen die Situationen stets passend rüber. Screenshot

Fazit

Mit „Assassin’s Creed 4: Black Flag“ haben sich die Entwickler wieder einmal selbst übertroffen. Hatten wir zunächst Angst, einen weiteren Assassinen-Abklatsch zu bekommen, wurden wir schon nach den ersten Minuten eines besseren belehrt. Die Atmosphäre ist erstklassig, die Figuren stimmig und die Spielmechanik wurde an den richtigen Stellen verbessert oder mit neuen Elementen ausgestattet – die Seeschlachten gehören zu den Highlights von „Black Flag“. Mit der rund 20 stündigen Hauptgeschichte wurden wir stets gut unterhalten und habt ihr diese erst einmal durchgespielt, gibt es noch allerhand zu tun. Nebenaufgaben und Erkundungstouren beschäftigen einen geübten Spieler rund 60 – 80 Stunden. Wir werden uns jetzt auf alle Fälle wieder in die Karibik begeben, denn so mancher Schatz wurde noch nicht von uns geborgen! Piraten ahoi!

„Assassin’s Creed 4: Black Flag“ ist mit Abstand der beste Teil der Assassinen-Serie und sollte in keinem Spieleregal fehlen. Wer bislang skeptisch war, ob sich noch ein Assassinen-Spiel aus dem Hause Ubisoft lohnt, dem können wir ohne schlechtes Gewissen sagen: Schlagt zu!

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