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Baldur's Gate III (Early Access) - Special

Die Legende ist zurück, aber lohnt sie sich jetzt schon?

Test Video nedzad.hurabasic getestet auf PC

Lange, ja, sehr lange mussten wir warten, bis zwei der besten Rollenspiele aller Zeiten endlich einen Nachfolger erhielten: "Baldur's Gate I + II". Gut 20 Jahre sind seit der Veröffentlichung der beiden Kult-Games vergangen. Jetzt endlich können wir auf das Icon von "Baldur's Gate III" klicken, allerdings beinhaltet das Spiel noch nicht das komplette neue Abenteuer an der legendären Schwertküste.

Entwickler Larian Studios veröffentlicht "Baldur's Gate III" häppchenweise und startet mit einer Early-Access-Phase, die gut und gern ein Jahr dauern könnte. Und das zum Vollpreis von 60 Euro! Das wird nicht jedem schmecken, schliesslich gilt diese Kohle quasi als Anzahlung für ein in Entwicklung befindliches Spiel. Aber keine Sorge: Schon der erste Akt liefert richtig ab und hat mehr im Gepäck als so manches Vollpreisspiel.

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Wer mit dem Teufel Geschäfte eingeht, sollte sich über die Konsequenzen im Klaren sein ...

Das fängt beim Umfang an: Larian spricht von mehr als 20 Stunden Spielzeit. Wir haben laut Steam die 30-Stunden-Grenze in "Baldur's Gate III" geknackt und finden immer noch etwas zu tun, darunter Gebiete, die nicht vollends erforscht sind. Doch der Reihe nach. Der Beginn ist ganz klassisch aufgebaut: mit dem Charakter-Editor. Hier könnt ihr euch in aller Ruhe austoben. Verfügbar sind mit sechs Klassen und acht Völkern für unseren Geschmack mehr als genügend Variationsmöglichkeiten, die den Ausflug in das Dungeons-&-Dragons-Setting bzw. die Forgotten Realms bereichern. Da wählt ihr eine von 13 unterschiedlichen Herkünften (u. a. Scharlatan, Volksheld, Adliger oder Weiser) und entscheidet euch für ein Volk (z. B. Elf, Mensch, Tiefling oder Gythianki) mit teils noch weiteren Unterklassen. Anschliessend tüftelt ihr am Aussehen der Figur, pickt eine der Klassen aus (etwa Kämpfer, Kleriker, Magier), weist entsprechende Aktionen und Zaubersprüche zu, greift zu passenden Fertigkeiten und verteilt Attributpunkte. Wer es bequem mag, kann da auch vieles automatisieren lassen bzw. schlicht die Voreinstellungen annehmen. Abschliessend dürft ihr definieren, mit was für einer Art Wesen ihr am liebsten ein erotisches Abenteuer erleben möchtet.

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Manch scheinbar unerreichbarer Schatz kann am Ende doch geborgen werden, wenn man alle Fähigkeiten nutzt

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