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Cloud-Gaming - Special

Spielen auf Wolke 7?

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Es gehört zu den Videospieltrends des Jahres 2020: Cloud-Gaming. Welche Voraussetzungen, Chancen und Risiken bringen Cloud-Services mit sich? Und wieso stellen sie eine einschneidende Weiterentwicklung dar? Das erfahrt ihr in unserem Cloud-Gaming-Report!

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PlayStation Now, Google Stadia, Microsofts Project xCloud und GeForce Now - das sind nur einige der bekanntesten Cloud-Gaming-Marken, die derzeit um diesen Markt der Zukunft kämpfen. Die Ansprüche und Möglichkeiten der angesprochenen Plattformen unterscheiden sich natürlich deutlich voneinander, trotzdem steigen immer mehr Unternehmen in den wachsenden Cloud-Sektor ein.

Prominentestes Beispiel: Facebook investierte zuletzt 70 Millionen Euro in die Übernahme des spanischen Anbieters PlayGiga. Das Unternehmen arbeitete zuletzt an Streaming-Plattformen in Argentinien und Italien. Auch Grafikkartenhersteller NVIDIA knüpft neue Beziehungen, nämlich mit dem chinesischen Tech-Riesen Tencent. Einer Ausweitung des kürzlich gestarteteten Streaming-Services GeForce Now in China steht also nichts mehr im Weg. Microsoft probiert sich an verschiedenen Streaming-Modellen: Neben dem in der Betaphase befindlichen xCloud steht "Xbox Console Streaming" in den Startlöchern. Diese Expertise nutzt sogar Sony und arbeitet mit Microsoft für eigene Streaming-Modelle zusammen. Hier wächst also Grosses zusammen!

Cloud-Gaming gehört zweifellos die Zukunft. Zum aktuellen Zeitpunkt jedoch kämpft dieser noch junge Gaming-Zweig mit Kinderkrankheiten. Unlängst beklagten sich etwa Google-Stadia-Abonnenten über eine mangelhafte Kommunikation und zu wenig Content. Dass selbst ein Branchenriese wie Google derart mit dem Start seines Streaming-Services kämpft, zeigt die grosse Herausforderung, vor der Hersteller mit dieser neuen Technologie stehen.

Die Voraussetzungen

Auf dem Papier klingt Cloud-Gaming nach dem feuchten Traum jedes Spielers. Vorbei die Zeiten von teurer Hardware und ständiger Spielekäufe. Die Rechenarbeit übernehmen die Maschinen irgendwo auf Serverfarmen. Die Systemvoraussetzungen variieren bei den aktuellen Angeboten: PlayStation Now etwa unterstützt kein Remote Play - also das Zocken von unterwegs via Smartphone oder Tablet. Dafür bietet der Streaming-Service aber eine Bibliothek an neueren und aktuelleren Spielen.

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Für Google Stadia wiederum benötigt ihr etwa die Premiere-Edition mitsamt Abo, müsst euch aber Spiele dazu in der Regel kaufen. Immerhin: Das System funktioniert auch auf Smartphones, sofern die Online-Verbindung ausreichend schnell ist. Letzteres ist Grundvoraussetzung für alle Streaming-Services. Ohne Online-Verbindung kein Spielspass. Dafür lautet etwa bei Google Stadia oder auch bei "Xbox Console Streaming" das Motto "Spielen, immer und überall".

Für das Heimnetzwerk erleichtert die passende Hardware den Einstieg in die Streaming-Welt: Die AVM FRITZ!Box 7590 erweist sich etwa als idealer Gaming-Router. Beim DSL erreicht die Box eine Übertragungsrate von bis zu 300 Mbit/s und im WLAN im Optimalfall laut Herstellerangaben 2.533 Mbit/s. Einher mit der schnellen Verbindung gehen natürlich auch niedrige Ping-Werte, die gerade bei rasanten Online-Games für möglichst geringe Verzögerungen sorgen. Denn wenn man eines beim Streaming nicht will, dann sind das Ruckler und Lags.

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