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Beyond: Two Souls

Ein Ausflug mit Folgen

Vorschau Katja Wernicke

Actiongeladener geht es dann zu, wenn wir selber in die Haut der unsichtbaren Kraft Aiden schlüpfen dürfen. Diese ist seit frühen Jahren an Jodie gebunden und neigt zu Wutausbrüchen. Dementsprechend stehen dem Spieler hier mehr Möglichkeiten wie das Umherschleudern von Gegenständen oder das Ersticken von Menschen, zur Verfügung. Mittels Dreieck-Button wird von Jodie auf Aiden umgeschaltet und schon kann die nähere Umwelt erkundet werden. Da Aiden keine wirkliche Person ist, lassen sich Wände und Gegenstände einfach durchfliegen und es merkt niemand, wenn ein Polizist von Aiden gesteuert Amok läuft. Anscheinend brauchen körperlose Wesen keine hochauflösende Texturen und so erscheint im „Aiden-Modus“ alles ein wenig lebloser, detailloser und nicht ganz so klar.

Screenshot

Fazit

Nach dem Truckbesuch stand für mich eines fest: „Beyond Two Souls“ wird für mich das Highlight des Jahres. Die zwei kurzen Ausschnitte aus Jodies Leben haben mich so gefesselt, dass ich einfach wissen möchte wie es weitergeht und gleichzeitig stellt sich die Frage, was es mit Aiden auf sich hat. Einige werden sicherlich meckern, dass das Gameplay ihnen zu viel abnimmt und zu wenig bietet, aber ich glaube Quantic Dream hatte auch gar nicht dies zum Ziel. Viel eher stehen Emotionen im Vordergrund und diese zu transportieren, schafft „Beyond Two Souls“ wie kein anderer Titel -  auch „The Last of Us“ könnte sich eine Scheibe abschneiden. PlayStation Plus-Mitglieder können sich bereits ab 25. September 2013 einen eigenen Eindruck verschaffen, alle anderen müssen sich noch bis zum 2. Oktober 2013 gedulden.

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