Games.ch

Ary and the Secret of Seasons - Test / Review

Indie-Perle mit Schwächen

Test Video Benjamin Braun getestet auf Xbox One X

Der US-Publisher Modus Games hat sich ganz dem Thema Indie-Spiele verschrieben. Auf erstklassige Titel wie "Trine 4: The Nightmare Prince" folgt nun ein Action-Adventure mit einigen Ähnlichkeiten zur "The Legend of Zelda"-Reihe. Ob das Fantasy-Abenteuer mit Jahreszeitmanipulation es gar mit derlei Schwergewichten aufnehmen kann, haben wir für euch herausgefunden.

Screenshot

Wenn die Welt von einem bösen Zauberer bedroht wird, muss ein Held her, um der Misere Einhalt zu gebieten. Genau das ist vor langer Zeit in der märchenhaften Welt Valdi auch passiert. Zu Beginn der Handlung von "Ary and the Secret of Seasons" allerdings ist der Ritter längst Geschichte, und die Wächter der Jahreszeiten bewachen den besiegten Zauberer in seinem sicheren Verlies. Doch so sicher ist das Gefängnis vielleicht nicht, denn plötzlich spielen in Valdi die Jahreszeiten verrückt. Wo die Menschen zuvor aufgrund der Sommerhitze noch in der Badehose zur Arbeit gingen, ist es nun bitterkalt. Dort, wo es kalt war, sehnen sich die Bewohner jetzt nach einer Abkühlung. Irgendjemand muss dem Problem auf den Grund gehen - und wer käme da wohl besser infrage als ein tapferes kleinen Mädchen?

Vom Heldentraum zum Herrscher über die Jahreszeiten

Screenshot

Bereits das Intro von "Ary and the Secret of Seasons" macht klar, dass die junge Ary von etwas Grösserem träumt, als in ihrem Zimmer die legendäre Schlacht mit dem bösen Zauberer nachzustellen. Aber ihre Eltern möchten keinesfalls auch noch ihr anderes Kind verlieren, denn Arys älterer Bruder Flynn ist spurlos verschwunden, während er gerade zum Nachfolger seines Vaters als Wächter des Winters ausgebildet werden sollte. Als die übrigen Jahreszeiten-Wächter zu einem Geheimtreffen einladen, lässt sich Ary von der Warnung ihrer Mutter jedoch nicht beeindrucken. Kurzerhand schneidet sie sich die langen Haare ab, schlüpft in die Klamotten ihres Bruders und macht sich auf den Weg. Den Winterkristall ihres Vaters nimmt sie auch gleich mit, ohne zu ahnen, dass sie schon bald ebenso über Frühjahr, Sommer und Herbst herrschen wird.

Kommentare