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Cyberpunk 2077 - Vorschau

Wenn Unternehmen die Politik vorgeben

Vorschau Video Richard Nold

Viel Entscheidungsfreiheit

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Wie es sich für ein waschechtes Rollenspiel gehört, kann der Spieler in „Cyberpunk 2077“ den Spielverlauft selbst bestimmen. Alles beginnt mit der Charaktererstellung, denn dieses Mal gibt uns das Entwicklerteam keinen vorgefertigten Helden wie noch in „The Witcher“ vor, sondern überlässt uns jegliche Entscheidungen über Geschlecht, Aussehen und Hintergrundgeschichte unserer Spielfigur mit dem einprägsamen und kurzen Namen V. In der uns gezeigten Demo spielen wir etwa eine taffe Frau mit cooler Frisurkombination aus langen Haaren auf der einen Seite und kurzgeschorenen Haaren auf der anderen Seite. Im fertigen Spiel wird es noch eine Fülle an weiteren Anpassungsmöglichkeiten geben – Rollenspielfans kommen hier ganz auf Ihre Kosten. Von einem Klassensystem haben sich die Macher übrigens bewusst verabschiedet, da man dem Spieler jegliche Spielweise ermöglichen möchte - ganz egal ob man ruhig oder brutal an die Aufträge im Spiel herangehen möchte. Manche Schusswechsel lassen sich etwa durch geschickte Dialoge umgehen, denn oftmals können wir entscheiden, wie wir uns unserem Gegenüber verhalten wollen. In unserem Auftrag müssen wir etwa für einen üblen Unterwelt-Boss ein Bot von einer erbarmungslosen Bande kaufen. Hierfür erhalten wir einen Kreditchip, der mit einem Virus versehen ist. Es steht uns frei, der Bande den manipulierten Chip einfach zu überlassen oder sie vorher zu warnen. In der Demo haben wir unser Glück versucht und den Virus vertuschen wollen, was aber schiefging und in einer actionreichen Darbietung von umherfliegenden Kugeln endete. Genre-typisch ploppen bei jedem Treffer die Schadenspunkte über den Köpfen unserer Gegner auf. Bessere Fähigkeiten erlangen wir unter anderem, wenn wir uns für Geld unters Messer legen und uns ein Unterwelt-Doktor neue Implantate impliziert – etwa die Fähigkeit an wichtige Objekte und Gegner heranzuzoomen und zu analysieren oder uns die Munition, den Feuermodus und weitere hilfreiche Informationen einzublenden. Das Benutzerinterface ist nämlich bewusst übersichtlich gehalten, um den Bildschirm nicht unnötig mit Informationen zu überladen.

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