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The Walking Dead: Saints & Sinners - Test / Review

Überraschend unterhaltsames Zombie-Abenteuer

Test Video Sönke Siemens getestet auf PC

Fazit

Mit "Archangel" konnte Entwickler Skydance Interactive bereits viele wertvolle VR-Erfahrungen sammeln. Vollends überzeugen wollte die im Sommer 2017 veröffentlichte Kampfroboter-Sause allerdings noch nicht. Sieht man sich nun im Vergleich "The Walking Dead: Saints & Sinners" an, wirkt das Gebotene wie ein Quantensprung. Von der ersten Minute an merkt man, dass es sich hierbei nicht um eine typische 08/15-Lizenzversoftung handelt, die VR-Enthusiasten die Scheine aus der Nase ziehen möchte. Vielmehr ist genau das Gegenteil der Fall. Statt uns die nächste halb gare Schiessbude zu servieren, lassen euch die Macher in eine hübsch inszenierte Endzeitwelt eintauchen, die auch spielerisch - zumindest für VR-Verhältnisse - erfreulich komplex daherkommt.

Screenshot

Ob Waffen-Handling, Crafting, Multiple-Choice-Dialoge, die im Fliesstext skizzierte Glockenturm-Mechanik oder die Möglichkeit, Story-relevante Herausforderungen auf mehrere Arten anzugehen: "Saints & Sinners" kriegt das Kern-Gameplay richtig gut hin. Mit einer Gesamtspielzeit von knapp 13 bis 15 Stunden bewegt sich der Umfang zudem in Regionen, von denen viele andere VR-Shooter nur träumen können.

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