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Silent Hills

Es lauert in den Stillen Hügeln

Artikel Michael

Es war wohl die intelligenteste und verrückteste Spieleankündigung des Jahrzehnts. Eine zur Playstation-Pressekonferenz auf der gamescom veröffentlichte Demofassung, ein spielbarer Teaser, zu einem Game namens „P.T.“ entpuppt sich als Vorgeschmack auf ein neues „Silent Hill“. Und zwar eines hinter dem ausgerechnet „Metal Gear Solid“-Erfinder Hideo Kojima und der Meister des Horror, der Regisseur Guillermo del Toro, stecken. Und tatsächlich schockt, gruselt und fasziniert der „Playable Teaser“. Aber vor allem: angeblich offenbart er schon einiges über das kommende „Silent Hills“, mit dem der abgestaubten Survival-Horror-Saga neues Blut in die Adern gepumpt werden soll. Wir haben uns das mal genau angeschaut!

Screenshot

Auf den ersten Blick wirkt „P.T.“ als hätten Hideo Kojima, del Toro und das Team von Kojima Productions ein Tor in eine Paralleldimension geöffnet, und dort den bösen Zwillingsbruder des Indie-Hits „The Stanley Parable“ gefunden. Denn wo man in „The Stanley Parable“ immer wieder und wieder durch ein Büro trabt, wobei das Geschehen nach und nach wirrer und wirrer wird, passiert ähnliches in „P.T.“. Auf einem Fussboden erwachend, beginnt man immer aufs Neue ein und dasselbe Appartement zu durchqueren, das mit jedem Durchgang surrealer und gespenstischer zu werden scheint. Dabei kann man nicht mal viel tun; denn ähnlich „The Stanley Parable“ ist „P.T.“ recht wenig Spiel, sondern mehr eine abstrakte Art der interaktive Erzählung. Und dazu noch eine, die ohne sichtbare und lesbare Regeln daherkommt. Dinge geschehen und verändern sich: jedoch ohne verständliche Ursache oder Auslöser...
Auch der Name des angeblichen Entwicklers, 7780s Studio, ist ein Scherz von Kojima. Hinter der Zahl verbirgt sich die Postleitzahl der japanischen Stadt Shizuoka. Deren Name bedeutet übersetzt „ruhige Hügel“ - im englischen: „Silent Hill“. Das angehängte „s“ macht daraus „Silent Hills“!

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